Für Putzmörtel gebräuchliche mineralische Zusatzmittel:

Je nach gewünschter Eigenschaft.

Durch Zusatzmittel werden Änderungen der physikalischen Eigenschaften von Mörteln hervorgerufen. Auch der Farbton kann durch die Zugabe von Zusatzmitteln geändert werden. Bei den Zusatzmitteln handelt es sich meist um organische Stoffe.

Typische „historische“ Zuschläge und Zusätze für Putze:

Historische Zusatzmittel

Seesand, Dachs- und Gamshaare, Ziegelbruchstücke, Muschelschalen, Holz und Stroh.

Bei historischen Mörteln wurden diese Mittel empirisch, oftmals sogar als Opfergaben eingesetzt. Es wurden Zusätze verwendet, die in der Regel in ausreichendem Maße zur Verfügung standen. Meist handelte es sich um Eiweißprodukte (Blut, Eier, Quark, Kaseïn) oder um Fettprodukte (Öl, Seife). Auch anorganische Stoffe, wie Holzkohle, Gips oder andere Minerale wurden verwendet.

Größenordungsmäßig beträgt die Menge an Zusatzmitteln in Putzen maximal
2 Masse-%,
bezogen auf die gesamte Mörtelmischung.