Bewegungen
vor der Kamera sind immer gerichtet. Die Bewegung des Objekts muss für
den Zuschauer immer logisch und nachvollziehbar sein. Ein ungeschickter Standortwechsel
kann dazu führen, dass sich das Motiv scheinbar entgegengesetzt bewegt.
Die Wahrnehmung und Interpretation einer Bewegung vor der Kamera orientiert
sich an der Bildachse. Sie ist eine gedachte Linie an der sich die Handlung
oder auch nur die Blickrichtung entlang bewegt. Das unvorbereitete Überschreiten
der Bildachse heißt Achsensprung. Durch die Montage eines neutralen Zwischenbildes
wird der Achsensprung für den Zuschauer nachvollziehbar und somit akzeptabel.
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