Bei der Beurteilung von Gesellenstücken gibt es immer Sieger und Enttäuschte. Häufig gehen handwerklich perfekt ausgeführte Möbel leer aus. Das liegt meist daran, dass die Wichtigkeit der gestalterischen Arbeit unterschätzt wurde.
Tipp 1: Der erste Eindruck ist sehr wichtig!
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Wirkung: klassisch, modern, pfiffig, …, Präsentation des Möbels, … .
Tipp 2: Klare Formensprache!
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Begrenzung auf wenige eingesetzte Formen
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unter Umständen Wiederholung von Formen – Goldener Schnitt - … .
Tipp 3: Klare Linienführung!
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Betonung der Horizontalen – Betonung der Vertikalen - …
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Schlecht: Horizontale + Vertikale + Diagonale + Kreis + … .
Tipp 4: Form und Funktion aufeinander abstimmen!
… form follows function
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Grundsätzlich sollen Form und Funktion aufeinander abgestimmt werden. Ausnahmen können teilweise bei Objektmöbeln gemacht werden.
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Ergonomische Grundsätze sind zu beachten!
Tipp 5: Klare Materialsprache!
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Begrenzung auf wenige sichtbare Materialien.
Tipp 6: Schöne Beschläge!
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Topfscharnier oder Zapfenband? …
Tipp 7: Kontraste sparsam einsetzen!
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Grundsätzlich machen Kontraste Möbel interessant. Aber es gilt: weniger ist mehr!
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… Materialkontrast, Farbkontrast, Formkontrast, Linienkontrast, Oberflächenkontrast, … .
Tipp 8: Liebe im Detail!
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Individuelle Detaillösungen zeigen handwerkliches Können (Grifflösungen, Schubkastenführungen, …).
Tipp 9: Besonderheit des Werkstoffs Holz betonen!
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Schreiner arbeiten mit dem schönsten Werkstoff, den es gibt. Zeigen!
Tipp 10: Das schwächste Glied!
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Ein Möbel ist nur so gut wie das schwächste Glied!. Kleine Details (Beschläge, Dekoration, …) ruinieren häufig den ansonsten guten Gesamteindruck des Möbels.
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