-
Beim Einsatz von HSS-Fräswerkzeugen wurden früher vor allem eine Wasser-in-Öl-Emulsion oder Schneidöle verwendet.
-
Bei der Verwendung von modernen Hartmetallfräswerkzeugen mit neuen Verschleißschutzschichten wird mit sehr hohen Schnittgeschwindigkeiten zerspant, was bewirkt, dass in der Schnittzone Temperaturen bis 900 °C auftreten.
-
Eingesetzte Kühlmittel würden, auf Grund der hohen Umfangsgeschwindigkeit der Schneide, nicht bis in die Schnittzone vordringen und somit nur die nicht im Eingriff befindlichen Schneiden kühlen.
-
Die thermische Wechselbelastung der Scheiden würde verstärkt, was sich negativ auf die Standzeit auswirken würde.
-
Deshalb geht der Trend in Richtung Trockenbearbeitung.
-
Bei Verwendung thermisch isolierender Verschleißschutz-Schichten wird ein Großteil, der bei der Zerspanung entstehenden Wärme, über den Span abgeleitet.
-
Für ein reibungsloses Entfernen der Späne wird oft Druckluft verwendet, die auch gekühlt sein kann.
-
Unter ökologischen und wirtschaftlichen Gründen wird die Trockenbearbeitung zudem bevorzugt. (siehe Diagramm)
Kostenanteile bei der Fertigung von Leichtmetallteilen:
Weiter zu
Minimalmengenschmierung