| Automatisierung und Inbetriebnahme |
| 3.1 | Grundlagen der Steuerungstechnik | |
| 3.1.1 | Spanneinheit mit einfachwirkendem pneumatischen Zylinder projektieren und instandhalten | < Detailliert |
| 3.1.2 | Steuerung mit doppeltwirkenden pneumatischen Zylindern projektieren und instandhalten | Detailliert |
| 3.1.3 | Hydraulische Eilgangvorschubsteuerung mit Stromregelventil projektieren | Detailliert |
| 3.1.4 | Hydraulische Eilgang-Vorschub-Steuerung mit Proportionalventil projektieren | Detailliert |
| 3.1.5 | Druck-Zeit-Verhalten eines Zylinders mit dem PC messen | Detailliert |
| 3.2 | Automatisierung und Inbetriebnahme | |
| 3.2.1 | Verknüpfungssteuerung für eine SPS projektieren | Detailliert |
| 3.2.2 | Ablaufsteuerung mit einer SPS projektieren | Detailliert |
| 3.2.3 | Zweipunktregler für eine SPS projektieren | Detailliert |
| 3.2.4 | Werkstückhandhabungsaufgabe „Pick and Place“ mit einem Roboter projektieren | Detailliert |
3.1.2 Steuerung mit doppeltwirkenden pneumatischen Zylindern projektieren und instandhalten
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Für eine elektropneumatische Spann-Bohreinheit wird das Verhalten
von Bauteilen untersucht, d. h. physikalische Größen berechnet, gemessen,
darstellt und die Ergebnisse bewertet. Dabei wird auch die
Steuerung bei Energieausfall und wiederkehrender Energie betrachtet.
Die steuerungstechnische Funktion (Ablaufsteuerung), der Aufbau
und die Wirkungsweise von Bauteilen, der Daten- und Energiefluss,
die Möglichkeiten der Geschwindigkeitseinstellung (Abluftdrosselung)
und die notwendigen Sicherheitsbestimmungen werden erschlossen.
Dazu werden pneumatische und elektrische Schaltpläne, Inbetriebnahme-
und Instandhaltungsprotokolle erstellt und unter Berücksichtigung
ihrer Funktion, Sicherheit, Energiebedarf, Zeit und Kosten bewertet
sowie die technische Umsetzung entschieden.
Die Steuerung wird nach Plan installiert oder simuliert.
Bei der Inbetriebnahme wird die Steuerung bewertet und ggf. optimiert.
Abschließend werden Instandhaltungssituationen analysiert und
Maßnahmen der Instandhaltung abgeleitet.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert.
3.1.3 Hydraulische Eilgangvorschubsteuerung mit Stromregelventil projektieren
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Für eine hydraulische Eilgangvorschubsteuerung wird das Verhalten
von Bauteilen (DBV, SRV, Drossel) untersucht, d. h. physikalische Größen
wie Kraft, Druck, Volumenstrom, Geschwindigkeit etc. berechnet,
gemessen, dargestellt (Kennlinien) und die Ergebnisse bewertet.
Die steuerungstechnische Funktion (Ablaufsteuerung), der Aufbau
von Bauteilen (Behälter, Pumpen, Leitungen, Filter, Öl), laminare und
turbulente Strömungen, die Kavitation, der Daten- und Energiefluss
und die Möglichkeiten der Geschwindigkeitseinstellung (Primär- oder
Sekundärsteuerung) werden erschlossen.
Die hydraulischen und elektrischen Schaltpläne werden unter Berücksichtigung
technologischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte erstellt
und Versuche zur Ermittlung von Bauteilkennlinien durchgeführt.
Die erarbeitete Lösung wird installiert oder simuliert.
Bei der Inbetriebnahme wird die Steuerung bewertet und ggf. optimiert.
Abschließend werden Instandhaltungssituationen analysiert und
Maßnahmen der Instandhaltung abgeleitet.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert.
3.1.4 Hydraulische Eilgang-Vorschub-Steuerung mit Proportionalventil projektieren
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Für eine hydraulische Eilgang-Vorschub-Steuerung werden das Verhalten
und die Funktion von Proportionalventilen untersucht. Die
physikalischen Größen wie Volumenstrom, Geschwindigkeit, Steuerspannung
etc. werden berechnet, gemessen und in Kennlinien darstellt.
Die steuerungstechnische Funktion wird durch eine Ablaufsteuerung
realisiert.
Der Aufbau von Bauteilen (Proportionalwegeventile), die Ermittlung
der Solldaten aus Ventilkennlinien, der Zusammenhang zwischen gewünschter
Geschwindigkeit, Volumenstrom und analoger Steuerspannung
und die Aussteuerbegrenzung werden erschlossen.
Hydraulische und elektrische Schaltpläne werden unter Berücksichtigung
ihrer Funktion, Sicherheit, Energiebedarf, Zeit und Kosten erstellt.
Die Steuerung wird nach Plan installiert oder simuliert.
Die Anlage wird bei der Inbetriebnahme bewertet, auf Optimierungsmöglichkeiten
untersucht und Maßnahmen zur Instandhaltung
abgeleitet.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert.
3.1.5 Druck-Zeit-Verhalten eines Zylinders mit dem PC messen
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Eine pneumatische Spannvorrichtung wird angesteuert und das Verhalten
von Druck, Zeit und Spannkraft mit dem PC erfasst.
Zur Erfassung der physikalischen Größen wird ein Versuchsaufbau geplant.
Die Beschaltung von Schnittstellenkarten, Sensoren und die
Handhabung der verwendeten Programmier- und Anwendersoftware
(z. B. Excel, LabVIEW, FluidSIM, FluidLab, Fluidmess) werden erschlossen.
Die elektrische und pneumatische Beschaltung wird entwickelt. Dabei
werden die Parametrierung von Sensoren sowie die Programmierung
des Steuer- und Messprogramms festgelegt.
Die Messergebnisse werden mit einer erstellten Bedien- und Beobachtungsoberfläche
erfasst, dargestellt und für Instandhaltungsmaßnahmen
archiviert.
Mit Hilfe der erfassten Messwerte werden Optimierungsmöglichkeiten
der Anlage aufgezeigt.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert.
3.2.1 Verknüpfungssteuerung für eine SPS projektieren
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Für eine pneumatische oder hydraulische Spanneinheit wird eine Verknüpfungssteuerung
mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung
erstellt.
Dazu werden zunächst die steuerungstechnische Funktion, die Arbeitsweise,
die Beschaltung und die strukturierte Programmierung einer
SPS erarbeitet.
Darauf aufbauend werden der pneumatischen Schaltplan, die Zuordnungsliste,
die Zuordnungsbeschaltung und das SPS Programm erstellt.
Die Steuerung wird nach Plan programmiert, installiert oder simuliert.
Bei der Inbetriebnahme der Anlage wird ein Inbetriebnahmeprotokoll
erstellt.
Das Ergebnis wird bewertet und nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht.
Dabei werden Instandhaltungsfunktionen (Meldungen z. B.
Sensorüberwachung, Laufzeitüberwachung, Druckabfallkontrollen,
grafische und verbale Fehlermeldungen) berücksichtigt.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert
.
3.2.2 Ablaufsteuerung mit einer SPS projektieren
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Für eine pneumatische oder hydraulische Anlage wird eine Ablaufsteuerung
mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung erstellt.
Dazu werden die steuerungstechnischen Funktionen mit einem einfachen
Betriebsartenteil, untergliedert in Ablaufebene, Ausgabeebene
und Meldeebene, erschlossen.
Für die gewählte Anlage werden die Zuordnungsliste, die Zuordnungsbeschaltung
und das Programm als Schrittkette mit Merkern erstellt.
Anhand des pneumatischen bzw. hydraulischen Schaltplans und der
erarbeiteten Steuerung wird die Anlage programmiert, installiert oder
simuliert bzw. in Betrieb genommen und das Protokoll für die Inbetriebnahme
erstellt.
Die Steuerung wird bewertet und nach Optimierungsmöglichkeiten
gesucht. Hierbei werden Funktion, Sicherheit, Energiebedarf, Zeit und
Kosten berücksichtigt.
Instandhaltungsfunktionen können ergänzt werden wie z. B. Sensorüberwachung,
Laufzeitüberwachung, Druckabfall, Fehlermeldungen,
Bedienen und Beobachten der Steuerung mit dem PC.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert.
3.2.3 Zweipunktregler für eine SPS projektieren
nach oben
Beschreibung des Qualifizierungsmoduls:
Für einen Druckbehälter oder eine Füllstandstrecke wird eine Zweipunktreglung
projektiert. Dazu werden die Regelstrecke, die Struktur
des Systems „Regler-Strecke“, deren symbolische Darstellung und die
regelungstechnischen Grundbegriffe der Zweipunktreglung erschlossen.
Das Verhalten der Strecke wird ermittelt und der Regelalgorithmus
entwickelt. Dabei werden Messwerterfassung, Signalwandlung (Analogwertverarbeitung),
Verstärkung und das Verhalten der Stellglieder
berücksichtigt.
Die Regelung wird nach Plan programmiert/parametriert, installiert
oder simuliert.
Das Verhalten der Regelung wird mit unterschiedlichen Sollwerten
und Schaltdifferenzen untersucht, bewertet und nach Optimierungsmöglichkeiten
gesucht.
Abschließend werden Instandhaltungssituationen analysiert und
Maßnahmen der Instandhaltung abgeleitet.
Hinweis:
Die Veranstaltung ist zweitägig konzipiert.