Der Aufwand für ein Büro verteilt sich auf Raumkosten 2%, Einrichtungskosten 14 % und Zeit- bzw. Personalkosten 84 %!
Kosten im Vergleich
Ablagezeiten für Sortieren und Ablegen in ...
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Loseblatt-Mappen
ca. 70 Blatt/Std. |
Ordner
ca. 45 Blatt/Std. |
Hefter
ca. 37 Blatt/Std. |
Bei 17,50 € Lohnkosten/Std. kostet ein Beleg 0,25 bis 0,50 €.
Rückgriffkosten im Vergleich
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Schreibtischablage
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Abteilungsablage
ca. 5 Min. je Rückgriff= 1,50 €/Beleg |
Altarchiv
ca. 30 Min. je Rückgriff= 9,00 €/Beleg |
Dokumenten-Management-Systeme (DMS)
Am Beispiel der Allianz AG, Karlsruhe:
Dokumente - Ablage im Archiv / Registratur - Mikrofilm - Digitale Archivierung
„Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“
Viele Jahre wurden die Akten in einer Hängeregistratur und in Ordnern verwaltet.
Um die Effektivität zu steigern, entschloss man sich, in Form von Mikroverfilmung zu archivieren.
Heute müssen ca. 200.000 Seiten pro Jahr abgelegt werden. Viele Belege müssen 30 Jahre lang aufbewahrt werden. Seit 12 Jahren wird bei der Allianz AG ein Dokumentenmanagement-System genutzt.
Rund 3/4 der Kosten verschlingt das Bearbeiten von Briefpost:
Arbeitsschritte:
1. Dokumente erfassen
In Papierform vorliegende Dokumente werden eingescannt.
Für die Volltextsuche müssen eingescannte Dokumente mit einer OCR–Software extrahiert werden.
Digitale Dateien (z. B. E–Mails, Faxe) lassen sich ins System übernehmen.
2. Dokumente indizieren (mit einem Suchindex versehen)
3. Dokumente archivieren
Die Endablage erfolgt bei elektronischen Archivierungssystemen in so genannten Jukeboxen (Plattenwechselautomat für optische Speichermedien, z. B. MOD). Sie besitzen die Möglichkeit, große Informationsmengen zu verwalten. Sie gestatten zwar das Anschauen abgelegter Dokumente, aber lassen keine Veränderung zu.
4. Prüfen der gescannten Dokumente
5. Suche nach Dokumenten
Die Suche nach Dokumenten, die im Archiv abgelegt sind, erfolgt in Sekundenschnelle.
Vorteile:
Quellen: