Eine der wichtigsten Anwendungen im Internet ist das Versenden und Empfangen der elektronischen Post. Nachrichten können fast zeitgleich über die Telefonleitung an einen anderen PC weltweit verschickt werden. Die elektronische Kommunikation ist schneller, billiger und möglicherweise sogar umweltfreundlicher als der Versand von Briefen.
Elektronische Postfächer bieten Onlinedienste, Internetprovider, Suchmaschinen und Privatunternehmen an, sind grundsätzlich kostenlos und finanzieren sich über Werbung und Sponsoring. Auf der Homepage des Anbieters befinden sich entsprechende Hinweise zur Einrichtung einer Mailbox. Dem Anwender wird durch die Einrichtung einer Mailbox ein Speicherplatz (z. B. mit 10 MByte) auf dem Server des Anbieters zur Verfügung gestellt. Wenn Sie sich ein elektronisches Postfach eingerichtet haben, können Sie in die ganze Welt, egal wo Sie sich gerade aufhalten, E-Mails verschicken.
In der geschäftlichen Kommunikation hat die E-Mail gegenüber einem herkömmlichen Brief wesentliche Vorteile:
Jede E-Mail-Adresse ist einzigartig und unverwechselbar. Sie setzt sich immer aus der Benutzerkennung des Teilnehmers, dem @-Zeichen und dem Namen des Mailservers zusammen. Leerzeichen und die meisten Sonderzeichen sind auszuschließen. Umlaute müssen ausgeschrieben werden (z. B. ä = ae, ß = ss). Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.
Beispiel:
Das @-Zeichen erzeugen Sie mit der Tastenkombination AltGr-Taste + Q.
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Regeln nach DIN 5008 |
Zum Versenden einer E-Mail ist eine eindeutige E-Mail-Adresse zu verwenden, die sich nach den Vorgaben des jeweiligen Anbieters gestaltet.
Möglicher Aufbau einer E-Mail-Adresse:
Vorname.Name@Anbieter.de
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Um die E-Mail-Funktion nutzen zu können, benötigt man eine entsprechende Software, wie z. B. Outlook.
Die Mailbox wird durch ein Passwort geschützt. Nur der Benutzer hat Zugang zu seinem Postfach. Für die Wahl eines sicheren Passwortes sollten Sie einige Regeln beachten:
Eine zentrale Meldestelle für E-Mail-Adressen gibt es nicht. Im Internet gibt es jedoch eine Reihe von Verzeichnisdiensten, die bei der Suche nach einer E-Mail-Adresse helfen. Hier eine kleine Auswahl:
mesa.rrzn.uni-hannover.de
www.suchen.de
www.iaf.net
www.email-verzeichnis.de
www.people.yahoo.com
www.whowhere.lycos.com
Keines der Verzeichnisse ist vollständig. Deshalb ist es ratsam, immer in mehreren Verzeichnissen zu suchen.
Eine E-Mail besteht aus folgenden Teilen:
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An ... |
juliane.stephan@web.de |
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Cc ... |
thomas.webber@irgendwo-schule.de |
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Bcc ... |
sonja.steiger@irgendwo-schule.de |
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Betreff: |
Termin |
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Sehr geehrte Kommissionsmitglieder, wie schon verabredet erinnere ich Sie an den Termin für unser erstes Treffen:
Donnerstag, 23. Oktober 20..
Bitte bringen Sie die notwendigen Unterlagen mit und bereiten Sie sich entsprechend vor, damit wir in der vorgesehenen Zeit effektiv arbeiten können. Freundliche Grüße aus Stuttgart
Erika Bosch
Telefon: 0711 84985
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Kopf
Der Kopf zeigt in der Regel folgende Felder:
Feld für die Nachricht
Die E-Mail-Nachricht sollte immer mit einer Anrede beginnen. Da die E-Mail eine Zwischenstellung zwischen Gespräch und Brief einnimmt, können Sie in der geschäftlichen Korrespondenz einen lockeren Stil bevorzugen.
Beispiele:
Geschäftspartner, die Sie in der herkömmlichen Geschäftspost siezen, sollten Sie auch in einer E-Mail mit „Sie“ anreden. Es käme der betroffenden Person sicherlich merkwürdig vor, wenn sie von Ihnen geduzt werden würde, nur weil das im Internet so üblich ist.
Für die Gestaltung des Textes gelten die Regeln nach DIN 5008.
Abschluss
Beenden Sie eine E-Mail, wie bei einem normalen Geschäftsbrief üblich, mit einem Gruß. Hinterlassen Sie einen guten Eindruck und verzichten Sie auf Abkürzungen wie z. B.„MfG“. Bei der Wahl der Grußformel können Sie ruhig persönlich wirkendere Varianten wählen:
Der E-Mail-Abschluss sollte die von der DIN 5008 vorgeschlagenen Teile enthalten. Sie geben Auskunft darüber, wer schreibt und wie er zu erreichen ist.
Die DIN 5008 bezieht sich bei den Regelungen zu E-Mails nur auf die Verwendung als Geschäftsbriefersatz.
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Regeln nach DIN 5008 |
Freundliche Grüße aus Backnang Kaufmännische Schule Katrin Sommer
Telefon: +49 7191 849495-123
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Ob eine E-Mail aufbewahrt werden muss, hängt von ihrem Inhalt ab. Haben Sie Inhalte erstellt oder erhalten, die der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht unterliegen, müssen diese ebenso lang aufbewahrt werden wie entsprechende Dokumente aus anderen EDV-Anwendungen. E-Mails können in gedruckter oder digitaler Form aufbewahrt werden.
1.5 NETiquette
Was Knigge für die Etikette ist, das ist die „NETiquette“ im Internet. NETiquette ist ein Kunstwort, das sich aus den Wörtern „ Net (z)“ und „Et iquette“ zusammensetzt.
Auch für den Austausch von E-Mails gelten Regeln, und wer sich nicht unbeliebt machen will, hält sich an die Umgangsformen. Hier die wichtigsten Regeln für den geschäftlichen Kommunikationsaustausch:
:-) lächeln
:-( traurig
;-) scherzhaft, ironisch gemeint
:-D etwas mit Lächeln sagen
:-/ etwas nicht lustig finden
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Abkürzung |
Deutsch |
Englisch |
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asap |
as soon as possible |
so schnell wie möglich |
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afak |
as far as I know |
meines Wissens |
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btw |
by the way |
übrigens |
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fyi |
for your information |
zu Ihrer Information |
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imo |
in my opinion |
meiner Meinung nach |
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np |
no problem |
kein Problem |
2. Die elektronische Post in Outlook
Mit dem Programm können Sie Nachrichten verfassen und ein- und ausgehende Nachrichten professionell verwalten.
Aufbau des Programm-Moduls „E-Mail“:
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Posteingang Im Posteingang werden alle eingehenden Nachrichten gesammelt. Zur Bearbeitung der eingehenden Nachrichten stellt das Programm zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. |
Nachrichten verfassen Um Nachrichten zu erstellen, können im Programm unterschriedliche E-Mail-Editoren verwendet werden. |
Postausgang Alle gesendeten Nachrichten werden in den Postausgang verschoben. Die Nachrichten können Sie jederzeit wieder aufgerufen und bearbeiten. |
3. Posteingang
Der Posteingang sammelt alle an Sie adressierten Nachrichten automatisch. Die im Posteingang verwendeten Symbole und Farben erleichtern die Bearbeitung. Außerdem ordnet das Programm die eingehenden Nachrichten nach Eingangsdatum und –uhrzeit und gruppiert sie nach dem Eingangzeitraum (heutiger Tag, gestriger Tag, letzte Woche, letzten Monat usw.).
Der Lesebereich kann über die Schaltfläche „Lesebereich“ in der erweiterten Symbolleiste ein- und ausgeschaltet oder über das Menü Ansicht – Lesebereich am Bildschirm positioniert werden.
Die wichtigsten Symbole im Posteingang:
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Neue, noch nicht gelesene Nachrichten erkennen Sie an dem geschlossenen gelben Umschlag und dem Fettdruck des Absenders. |
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Gelesene Nachrichten werden mit dem geöffeneten Umschlag und der Absender in normaler Schrift angezeigt. |
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Nachrichten, die gelesen und beantwortet wurden. |
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Nachrichten, die gelesen und weitergeleitet wurden. |
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Durch das Anklicken des vorausgestellten Minus-/Pluszeichen, können Sie die einzelne Gruppierung ein- bzw. ausblenden. |
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Das Ausrufezeichen kennzeichnet die hohe Wichtigkeit der Nachricht. Nachrichten deren Wichtigkeit niedrig eingestuft ist, werden mit einem blauten Abwärtspfeil gekennzeichnet. |
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Die Nachricht hat einen Dateianhang. |
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Nachrichten, die zur Nachverfolgung gekennzeichnet sind, erhalten eine rote Flagge. Nicht zur Nachverfolgung gekennzeichnete Nachrichten erhalten eine durchsichtige Flagge. |
Über die Spaltenüberschrift „Angeordnet nach“ können Sie die Nachrichten des Posteingangs nach verschiedenen Kriterien sortieren.
Arbeitsablauf
Eine Nachricht öffnen Sie mit einem Doppelklick. Wollen Sie nach dem Lesen die Nachricht schließen und die Nächste öffnen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Nächstes Element“. Mit einem Klick auf „Vorheriges Element“ öffen Sie die vorausgegangene Nachricht.
Wollen Sie eine Nachricht nicht sofort bearbeiten, können Sie sie zur Nachverfolgung kennzeichnen und auf ein bestimmtes Datum terminieren.
Arbeitsablauf
1. Klicken Sie auf die transparente Flagge hinter der betreffenden Nachricht. Die Flagge wird danach
rot
dargestellt und ist zur Nachverfolgung gekennzeichnet.
2. Öffnen Sie mit
rechtem Mausklick
auf die rote Flagge das Kontextmenü, um über die Option
„Erinnerung hinzufügen ...“
das Datum festzulegen, an dem die Nachricht bearbeitet werden soll.
3. Wählen Sie das gewünschte Datum und die Uhrzeit. Bestätigen Sie die Angaben mit OK.
Eine oder mehrere markierte Nachrichten können Sie durch Klick auf die Schaltfläche
löschen. Die gelöschten Nachrichten werden zunächst in den
Papierkorb
verschoben und können dort wiederhergestellt werden.
Sie können die E-Mail-Adresse des Absenders einer eingegangenen Nachricht direkt dem Kontakteordner hinzufügen.
Arbeitsablauf
1. Wählen Sie die betreffende Nachricht im Posteingang aus und klicken Sie im Lesebereich mit der rechten Maustaste auf den Absender.
2. Klicken Sie auf den Befehl „Zu Outlook-Kontakten hinzufügen ...“. Daraufhin öffnet sich das gewohnte Fenster, um den Kontakt anzulegen:
3. Füllen Sie das Kontaktformular aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern und schließen“, um den Kontakt im Kontakteordnern zu speichern.
Eingegangene Nachrichten lassen sich bequem vom Postausgangsordner aus beantworten.
Arbeitsablauf
1.
Markieren
Sie die Nachricht im Posteingang.
2. Klicken Sie anschließend in der Symbolleiste auf die Schaltfläche
„Antworten“.
Alternativ wählen Sie die Schaltfläche „Allen antworten“, wenn die zu beantwortende E-Mail an mehrere Empfänger gesendet wurde und alle eine Kopie derAntwort erhalten sollen.
Das Progamm öffnet ein Nachrichtenformular, das die
E-Mail-Adresse des Absenders
im Feld
„An“
bereits enthält.
Im Feld „Betreff“ wird der Wortlaut des Betreffs der erhaltenen Nachricht mit einem vorangestellten
„AW:“ (Abkürzung für Antwort)
übernommen.
Die ursprüngliche Nachricht wird nach der freien Fläche im Nachrichtenfeld für die Anwort - getrennt durch einen grauen Strich – angezeigt.
3. Schreiben Sie die Antwort und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Senden“.
Manchmal soll eine erhaltene Nachricht an eine andere Person weitergeleitet werden. Dazu stellt das Programm die Funktion „Weiterleiten“ zu Verfügung.
Arbeitsablauf
1. Markieren Sie die Nachricht, die Sie weiterleiten wollen und klicken Sie anschließend die Symbolschaltfläche „Weiterleiten“.
Das Programm öffnet ein neues Nachrichtenformular, das bereits den Wortlaut des Betreffs mit der vorangestellten Kennzeichnung
„WG:“
enthält. Daran kann der Empfänger sofort erkennen, dass es sich um eine weitergeleitete Nachricht handelt.
2. Tragen Sie in das Feld
„An“
die E-Mail-Adresse des Empfängers ein und geben Sie bei Bedarf einen Nachrichtentext ein.
3. Klicken Sie im Nachrichtenformular auf die Schaltfläche
„Senden“
und anschließend im Posteingang auf die Schaltfläche „
Senden/Empfangen“.
Danach wird die Nachricht als „weitergeleitet“ gekennzeichnet.
Mit einer E-Mail können Bilder, Text-Dateien, PDF-Dateien, Webseiten u. Ä. versendet werden. Der Dateianlage wird im Posteingang durch das Büroklammersymbol gekennzeichnet. Eine Anlage können Sie im Posteingang direkt öffnen.
Arbeitsablauf
1. Wählen Sie die gewünschte Datei durch Mausklick im Posteingang aus.
2. Das Programm zeigt die Vorschau der Nachricht im Lesebereich.
Im Nachrichtenkopf wird unter dem Leitwort „Anlagen“ der Dateiname der Anlage angezeigt. Außerdem ist am Symbol und an der Dateierweiterung zu erkennen, um welchen Dateityp es sich handelt. Die Dateigröße folgt in Klammern. Mehrere Anlagen werden mit Semikola getrennt.
3. Setzen Sie einen Doppelklick auf den Dateinamen der Anlage. Die Anlage wird nun in dem Programm, das mit dem Dateityp verknüpft ist, geöffnet.
Eine Anlage kann auch aus dem Postausgang direkt gespeichert werden.
Arbeitsablauf
1. Wählen Sie die entsprechende Datei im Postausgang durch Mausklick aus.
2. Klicken Sie im Lesebereich mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen der Anlage und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Speichern unter“.
3. Im darauffolgenden Fenster „Anlage speichern“ legen Sie den Ort fest, an dem die Anlage gespeichert werden soll.
4. Bestätigen Sie mit Klick auf die Schaltfläche „Speichern“.
Übung
1. Rufen Sie den
Posteingang
ihres Outlooksystems auf.
2.
Sortieren
Sie die eingegangen Nachrichten nach
„Von“ (Absender).
3.
Löschen
Sie unerwünschte Nachrichten sofort.
4.
Beantworten
Sie die entsprechenden Nachrichten.
5.
Öffnen
und
speichern
Sie gegebenenfalls
vorhandene Anlagen.
Organisationstipps
Nachrichten können über das Nachrichtenformular des Programms oder in Word erstellt werden. Die beiden E-Mail-Editoren funktionieren im Wesentlichen gleich.
Arbeitsablauf
1. Wählen Sie das Menü
Datei – Neu – E-Mail-Nachricht
oder klicken Sie direkt auf die Schaltfläche
.
2. Das
Nachrichtenformular
des Programms wird geöffnet.
Wenn Sie Word als Standard-Editor einrichten, stehen Ihnen alle Gestaltungsmöglichkeiten der Textverarbeitung zur Verfügung. Das Öffnen des Nachrichtenformulars dauert allerdings länger und beim Versand der Nachrichten muss beachtet werden, dass nur die Empfänger, die Word einsetzen, die Formatierungen sehen können.
Arbeitsablauf
1. Wählen Sie das Menü Extras – Optionen.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte „E-Mail-Format“.
3. Aktivieren Sie die Option „E-Mail mit Microsoft Word bearbeiten“.
4. Schließen Sie die Registerkarte mit OK.
5. Öffnen Sie das Nachrichtenformular über Datei – Neu – E-Mail-Nachricht und schreiben Sie ihre Mitteilung
Für den Versand von Nachrichten werden vom Programm unterschiedliche Nachrichtenformate angeboten: HTML, Rich-Text und Nur-Text.
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HTML |
Im Programm ist HTML standardmäßig eingestellt. Mit dieser Einstellung lassen sich E-Mail-Nachrichten mit vielen Hintergrundfarben, Schriftarten und Bildern gestalten. |
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Rich-Text |
Formatierungen stehen zur Verfügung und Grafiken lassen sich einbinden. |
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Nur-Text |
Nur-Text ermöglicht keine Formatierungen und das Einbinden von Grafiken. Nur-Text-Formate können von älteren E-Mail-Programmen gelesen werden. |
Arbeitsablauf
1. Wählen Sie das Menü
Extras – Optionen – Registerkarte E-Mailformat.
2. Wählen Sie im Bereich
Nachrichtenformat
die gewünschte Einstellung.
3. Klicken Sie auf „Übernehmen“ und anschließend auf „OK“.
Die im Ordner Kontakte angelegten Adressen können Sie bei der Erstellung einer E-Mail über das Adressbuch direkt zugreifen.
Arbeitsablauf
Rufen Sie ein neues Nachrichtenformular auf.
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „An“.
Folgendes Fenster „Namen auswählen“ öffnet sich:
Im Feld „Namen aus folgendem Adressbuch anzeigen“ können Sie im Listenfeld das Adressbuch wechseln.
2. Wählen Sie den Namen aus und klicken Sie anschließen auf die Schaltfläche „An“. Wollen Sie eine Kopie an einen weiteren Empfänger senden, markieren Sie diesen in der Liste und klicken Sie anschließend auf „CC“. Sollen mehrere Empfänger eine Kopie erhalten, dann wiederholen Sie den Vorgang.
Schreiben Sie die E-Mail-Adressen mehrerer Empfänger, die sich nicht im Adressbuch befinden, getrennt durch Semikola, hintereinander.
3. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK. Die Auswahl wird im Nachrichtenformaular in den entsprechenden Feldern angezeigt.
4. Wenn Sie eine Verteilerliste ausgewählt haben, und wollen die Namen der Empfänger einzeln im Nachrichtenformular angezeigt bekommen, dann klicken Sie auf das Plus-Zeichen vor der Verteilerliste. Anschließend werden alle Namen im Eingabefeld „An“ mit Seminkola aneinandergereiht. Die Liste kann ergänzt werden.
5. Bewegen Sie den Cursor auf einen der Namen, wird links vom Namen ein Smarttag-Symbol eingeblendet. Gehen Sie mit der Maus auf das Smarttag und klicken Sie anschlieißend auf den Listenpfeil. Das Programm bietet Ihnen mehrere Aktionen zu der betreffendne Person.
Über die Symbolleiste E-Mail bzw. Format können Sie den Nachrichtentext formatieren:
Bevor Sie den Text formatieren, sollten Sie sicher sein, dass das E-Mail-Programm des Empfängers kompartibel ist. Ansonsten ist es besser, Sie verzichten auf die Formatierungen.
Für besondere Anlässe stellt das Programm Briefpapiervorlagen zur Verfügung. Mit der Wahl eines bestimmten Briefpapiers ist die Gestaltung bereits festgelegt.
Arbeitsablauf
1. Aktivieren Sie in der Navigationsleiste den Ordner E-Mail.
2. Wählen Sie das Menü Aktionen – Neue E-Mail-Nachricht mit – Weitere Briefpapiere ...
3. Wählen Sie im folgenden Fenster ein für den Anlass passendes Briefpapier.
4. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK. Das Programm öffnet ein neues Nachrichtenfenster. Im Nachrichtenfeld erscheint das ausgewählte Papier.
Wollen Sie Ihre E-Mails mit einem einheitlichen Briefkopf gestalten? Erstellen Sie dazu im Programm eine Vorlage. Natürlich können Sie in einer Vorlage auchTexte, die häufig benötigt werden, speichern.
Arbeitsablauf
1. Rufen Sie ein neues
Nachrichtenfenster
auf.
2. Gestalten Sie E-Mail z. B. mit einem Briefkopf.
3. Öffnen Sie über Datei – Speichern unter das folgende Fenster.
4. Wählen Sie im Listenfeld
„Dateityp“
die Option
„Outlook-Vorlage (*.oft)“
und geben Sie einen Dateinamen ein.
5. Bestätigen Sie die Eingabe mit OK und schließen Sie anschließend die Vorlage.
Wollen Sie eine neue Nachricht auf der Grundlage der angelegten Vorlage erstellen, gehen Sie wie folgt vor:
Arbeitsablauf
1. Klicken Sie im Navigationsbereich des Programms auf den Bereich „E-Mail“.
2. Wählen Sie anschließend im Menü
Datei Neu
den Befehl
Formular
auswählen ...
3. Wählen Sie im Feld Suchen in: „Vorlagen im Dateisystem“. Die von Ihnen angelegten Vorlagen werden jetzt angezeigt und können geöffnet werden.
Als Signatur werden die Zusatzinformationen bezeichnet, die standardmäßig am Ende einer E-Mail geschrieben werden. Die Signatur besteht in der Regel aus der Grußformel (Freundliche Grüße), Name und Adresse des Absenders sowie den Kommunikationsangaben.
Damit Sie die Signatur nicht bei jeder E-Mail schreiben müssen, bietet das Programm die Möglichkeit, dass die Angaben in das Nachrichtenformular automatisch integriert werden.
Arbeitsablauf
1. Sie befinden sich im Ordner E-Mail. Öffnen Sie das Menü
Extras
-
Optionen.
2. Klicken Sie im Fenster
Optionen
auf die Registerkarte E-Mail-Format.
3. Klicken Sie im unteren Bereich des Fensters Optionen auf die Schaltfläche Signaturen ... und im darauffolgenden Fenster „Signatur erstellen“ auf die Schaltfläche Neu ... Geben Sie für ihre Signatur einen Namen ein und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Weiter“.
4. Schreiben Sie in das vorgesehene Feld die DIN-gerechte Signatur. Über die Schaltflächen Schriftart und Absatz können Sie den markierten Text gestalten. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK. Überprüfen Sie im folgenden Fenster „Signatur erstellen“ das Ergebnis und bestätigen Sie mit OK.
Damit die neu erstellt Signatur standardmäßig übernommen wird, müssen Sie im folgenden Fenster im Listenfeld „Signatur für neue Nachrichten“ den entsprechenden Namen auswählen und mit Klick auf die Schaltfläche „Übernehmen“ speichern.
5. Schließen Sie das Fenster mit OK.
6. Erstellen Sie jetzt eine neue E-Mail, so wird die Signatur standardmäßig im Nachrichtenfeld angezeigt:
Übung
1. Verfassen und gestalten Sie folgende E-Mail an Irene Kanzler:
Betreff: Einladung
Sehr geehrte Frau Kanzler, der Sommer steht vor der Tür! Das ist Grund genug, Sie zu einem fröhlichen Gartenfest
am 1. Juli 20..
(bitte zentrieren) in den Eichhörnchenweg 8 einzuladen. Wir freuen uns – so gegen 19 Uhr – auf Sie und Ihre Familie.
Ihre Nachbarn
Rose und Michael Gärtner
2. Nehmen Sie die E-Mail-Adresse aus dem
Adressbuch.
3. Verwenden Sie ein
passendes Briefpapier.
4. Erstellen Sie eine
Signatur,
die Sie nur für im
privaten Bereich
verwenden.
5. Erstellen Sie eine
Vorlage,
die Sie nächstes Jahr wieder verwenden können.
6. Speichern Sie die Übung unter
Sommerfest.
Wie Sie bereits im Posteingang gesehen haben, können Nachrichten zur besonderen Behandlung - wie Wichtigkeit, Vertraulichkeit oder Sicherheit - gekennzeichnet werden. Der Empfänger kann so auf einen Blick die Besonderheit einer eingegangenen E-Mail erkennen und entsprechend bearbeiten.
Arbeitsablauf
1. Öffnen Sie ein Nachrichtenformular und erstellen Sie Ihre Nachricht.
2. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
.
3. Daraufhin öffnet sich das Fenster „Nachrichtenoptionen“, indem Sie die gewünschten Merkmale für Ihre E-Mail festlegen können.
4. Wählen Sie die gewünschte Opiton(en) und anschließend Sie das Fenster.
Das Fenster „Nachrichtenoptionen“ bietet folgende Möglichkeiten:
Beim
Empfänger
werden die Abstimmungsschaltflächen in die Symbolleiste des Nachrichtenformulars eingefügt. Er muss nur die entsprechende Schaltfläche anklicken und Sie erhalten unmittelbar danach die Entscheidung.
Sie können auch sehr einfach selbst Abstimmungsschaltflächen definieren, indem Sie die gewünschten Begriffe getrennt durch Semikolon in das Optionsfeld eingeben:
Die wichtigsten Übermittlungsoptionen
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Antworten senden an: |
Soll die Antwort auf eine E-Mail nicht an den Absender selbst, sondern an eine andere Person gerichtet werden, aktivieren Sie diese Option und wählen den Namen des Empfänger über die Schaltfläche „Namen auswählen“ aus dem Adressbuch oder tragen die E-Mail-Adresse in das vorgesehene Feld ein. |
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Gespeicherte Nachricht in: |
Standardmäßig speichert das Programm die gesendeten Nachrichten im Ordner „Gesendete Objekte“. Haben Sie für die gesendeten Nachrichten einen besonderen Ordner angelegt, können Sie diesen über die Schaltfläche „Durchsuchen“ aktualisieren. Die abgeschickte E-Mail erscheint in diesem Ordner. |
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Übermittlung verzögern bis: |
Diese Option aktivieren Sie, wenn Sie wollen, dass die E-Mail an einem entsprechenden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit verschickt wird. |
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Nachricht läuft ab nach: |
Enthält Ihre Nachricht eine Information, die nach einem bestimmten Zeitpunkt keine Gültigkeit mehr hat, dann aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen. Legen Sie Datum und Uhrzeit fest. Diese Nachricht erscheint nach Ablauf der Frist im Postausgang des Empfängers in grauer Farbe. |
Eingegangene Nachrichten können einzeln im
Memoformat
oder als Liste in
Tabellenformat
gedruckt werden.
Arbeitsablauf
1. Gehen Sie in den
Posteingang
und wählen Sie das Menü
Datei – Drucken.
3. Aktivieren Sie die Option „
Tabellenformat“,
um eine Übersicht der eingegangen E-Mails aus Ihrem Posteingang zu drucken. Wollen Sie eine eingegangene E-Mail drucken, wählen Sie
„Memoformat“.
Über die Schaltfläche
„Seitenansicht“
können Sie in der Vorschau den Ausdruck kontrollieren.
Tabellenformat
Memoformat
Wollen Sie die Anlage mit der E-Mail ausdrucken, dann aktivieren Sie die Druckoption „Anlagen drucken. Anlagen werden nur mit dem Standarddrucker gedruckt.
4.
Über die Schaltfläche
„Seite einrichten ...“
können Sie aus dem Druckmenü heraus über die folgenden Registerkarten Layout-Einstellungen vornehmen:
Die im Postausgang gesammelte E-Mail können jederzeit bearbeitet und gelöscht werden.