Noch vor wenigen Jahren war ein Handy ein tragbares Telefon mit ein paar Zusatzfunktionen. Die Medienpädagogik sorgte sich v.a. um unzulässige Fotos, Gewaltdarstellungen auf schlechten Videofilmen und Mobbing per SMS. Alle diese Dinge sind nicht verschwunden, wenn auch z.T. etwas zurückgegangen, aber durch die Entwicklung der Smartphones und ihre massenhafte Verbreitung (ca. 50% der Jugendlichen , s. JIM Studie 2012) kommen ganz neue Probleme auf die Schule zu.

Als quasi verlängerter Arm des Menschen wird das Smartphone wie ein weiterer Körperteil des Einzelnen empfunden und seine vielen Funktionen erfordern ein Umdenken im Hinblick auf Handyverbote im Unterricht. Das Smartphone kann als Vorreiter der zukunftsrelevanten Möglichkeiten des Web 3.0 angesehen werden, das sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Dieses definiert sich – im Gegensatz zum Mitmachnetz des Web 2.0 – dahingehend, dass zunehmend Informationen von den Geräten selbstständig aufgenommen, interpretiert und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Mit dem Smartphone wird in Zukunft das sogenannte „Internet der Dinge“ geregelt werden, wenn wir z.B. den Füllstand unseres Kühlschranks abfragen, unsere Kaffeemaschine einschalten, unseren Gesundheitszustand überprüfen oder unser Schlafverhalten messen. Es wird nicht mehr möglich sein, dieses Gerät aus dem Leben, auch nicht aus dem Schulgebäude, zu verbannen, zumal auch ein großes Bildungspotenzial uns damit verloren gehen würde (Horizon-Report: http://www.nmc.org/pdf/2012-horizon-report-HE-german.pdf )

Die Fragestellungen müssen lauten:

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