Im Unterschied zu den „normalen“ Handys haben Smartphones einen Touchscreen und keine analoge Tastatur, sie sind mit guter Qualität internetfähig und können durch den Erwerb von „Apps“ um viele Funktionen erweitert werden. Im Grunde handelt es sich bei diesen Geräten nicht mehr um ein Telefon, sondern um einen Computer für die Hosentasche. Mehrere Betriebssysteme konkurrieren miteinander: Das zu der Firma Apple gehörende iOS (I-Phone), das von Google entwickelte Android und mit einigen Zukunftschancen Windows Phone von Microsoft.
Durch die jederzeit erweiterbaren Apps kann das Smartphone den individuellen
Bedürfnissen angepasst werden. So ist es u.a. als Navigationsgerät verwendbar,
als Strichcode-Auslesegerät, eBook, Zeitung, Fernsehen, Scanner, Wasserwaage,
Kompass, Stimmgerät, Flöte, Gitarre, Klavier, Vokabeltrainer, Mathematische
Formelsammlung ...
Dazu kommen typische Web 3.0 – Anwendungen, wie die Ortungsfunktion,
Augmented reality Gesichts- oder Spracherkennung. Über diese Funktionen versucht v.a. die
Werbeindustrie Zugriff auf potentielle Kunden zu erlangen.
Ein besonderer Vorteil von Smartphones ist, dass sie Verbindung mit
ausgelagerten Daten in den „Clouds“ (z.B. Dropbox, Skydrive...) herstellen
können, so dass man im Idealfall überall seine kompletten Dateien einsehen und
evtl. sogar bearbeiten kann. Hier bieten sich sicher für den Unterricht enorme
Möglichkeiten.
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