Cybermobbing ist das Thema, das für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, zu einer der unangenehmsten Begleiterscheinungen des Mitmachnetzes geworden ist. Da es auf vielen Internetseiten hervorragende Informationen dazu gibt, soll hier keine weitere Seite aufgemacht werden. Die Linkliste unter Hinweise für Schule und Unterricht nennt die wichtigsten davon.

Trotzdem hier noch einige Bemerkungen zur Bedeutung des Cybermobbings an Schulen.

Man geht davon aus, dass mehr als ein Drittel aller Jugendlichen Erfahrungen mit Belästigungen, Beschimpfungen, übler Nachrede und diffamierenden Fotos gemacht hat. Die Täter sind fast immer im näheren Umfeld der Betroffenen zu finden, d.h. vor allem auch unter den Klassenkameraden. Da Cybermobbing das Klassenklima und damit das Lernumfeld erheblich beeinträchtigt, ist es unumgänglich, dass sich Schulen damit aktiv und präventiv auseinandersetzen. Es empfehlen sich Projektwochen (in den 6. oder 7. Klassen) und wegen der Sensibilität des Themas die Heranziehung von Fachleuten, evtl. die Schulsozialpädagogen oder auch die Präventionsbeautragten des Landes Baden-Württemberg ( http://www.schule-bw.de/unterricht/paedagogik/gewaltpraevention/kbuero/anlage_flyer/flyer-wir_sind.pdf ).

Grundsätzlich sollte Cybermobbing an Schulen sehr ernst genommen werden und Lehrer sensibel dafür werden, dass hier Hilfe vonnöten ist. Die Opfer sind selten in der Lage, aus eigener Kraft aus dieser Situation herauszufinden.

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