Für die schulische Arbeit empfehlen sich drei Herangehensweisen an die Problematik der Computerspiele:

1. Serious Games

„Ernsthafte Spiele“ betonen den Bildungscharakter des Spiels und weniger den Unterhaltungsaspekt. Sie müssen sich daran messen lassen, ob sich bei den SpielerInnen ein „Flow-Effekt“ einstellt, damit die Motivation für das Spielen erhalten bleibt. In diesem Bereich, der noch eine relativ geringe Rolle spielt, steckt noch ein sehr großes Entwicklungspotential.

Ein Blick auf zwei Blogs aus der angelsächsischen Welt lassen erahnen, wohin die Reise im Bereich der PC-Spiele in der Zukunft gehen könnte:

Joel Levin erklärt in seinem Blog http://www.minecraftteacher.tumblr.com , wie er Minecraft im Unterricht mit New Yorker Erstklässlern nutzt. Er zeigt auf, wie seine Schüler und Schülerinnen mit Minecraft historische Orte untersuchen, Sprachen lernen und biologische Prozesse nachvollziehen.
http://www.spieletipps.de : Minecraft: Bald ein neues Schulfach? 26.10.2012

Kyle Mawer und Graham Stanley geben auf ihrem Blog
http://www.digitalplay.info/blog/ und in ihrem Buch „Digital play“ hunderte von Anregungen für „language teaching in the 21st century“.

Weitere Beispiele :

Global Conflicts – Palestine ... erläutert am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik

Sim City ... stellt Beispiele für Kommunalpolitik und Umgang mit Umweltschutz dar

Die Siedler ... beschreiben den Wirtschaftskreislauf

Real Lives ... erläutern die Bedeutung von Grund- und Menschenrechten

2. Das Computerspiel als (Leit-) Medium

In diesem Bereich gibt es unter anderem folgende mögliche Themen:

3. Computerspielpädagogik

Die Computerspielpädagogik muss sich der Frage stellen, wie mit den pädagogischen Herausforderungen umzugehen ist, die von den Computerspielen ausgehen.

Der Medienpädagoge Danny Kringiel spricht in dem Sammelband „Clash of realities“ (Zusammenfassung der Ergebnisse der 3. International Computer Game Conference in Köln im April 2010) von einer „Computerspiellesefähigkeit“ , die sich aus vier Teilaspekten zusammensetzt:

Theoretische Ansätze einer Computerspielpädagogik gibt es bei :

„Clash of realities“ 2008, 2010, 2012

Mawer/Stanley: „A guide to digital play“: genres, game guides, game sites, great games

Zeitschrift: Computer und Unterricht – Spezial Computerspiele 72/2008, hier speziell die Beiträge:

Sammlung von Best Practice- Beispielen :

Tipps für Eltern

Medien – aber sicher: Ein Ratgeber für Eltern, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, 2012: Tipps für Eltern, S.50

Nützliche Websites und Anlaufstellen

http://www.lmz-bw.de/medienbildung.html

http://www.lehrer-online.de/computerspiele.php

http://www.spieleratgeber-nrw.de

http://www.mpfs.de

http://www.klicksafe.de

http://www.usk.de

www.ics-spawnpoint.de (Institut für Computerspiel, Erfurt)

http://www.feibel.de

http://www.spielbar.de

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