Computer & Co. sind längst in der Grundschule angekommen, auch wenn es keine verbindliche Ausstattung zurzeit mit Computern gibt (Städtetag). Zudem werden von zuhause über und mit den Eltern viele Beiträge, Referate, Bilder bereits in Klasse 3 und 4 für die Schule gemacht. Hinzu kommt die private Nutzung bis hin zu Facebook & Co entgegen jeder Altersbeschränkung, z.T. mit Wissen, ja manchmal sogar mit Förderung der Eltern.
Eine konkrete Möglichkeit - direkt entwickelt für die Grundschulen - gibt das Jugendmedienschutzcurriculum des LMZ-BW, das aufzeigt „wie die medienpädagogische Präventionsarbeit im Unterricht systematisch und spiralförmig durch alle Klassenstufen hindurch angelegt werden kann.“ Die entsprechenden Informationen sowie die Links zum Download geben http://matrix.lmz-bw.de/?type=content&id=1547 .
Ebenfalls vom LMZ-BW erarbeitet wurde das Schüler-Medienportfolio für die
Grundschule, komplett zum Download im PDF- oder doc-Format unter
http://matrix.lmz-bw.de/?type=content&id=1549 . Hier gibt es auch ein Beispiel-Portfolio, um einen besseren Einblick in diese Art der Portfolioarbeit zu erhalten.
Dabei ist das Portfolio nicht nur Bestandsaufnahme, vielmehr soll es den Schülern
ermöglichen, eine eigene Ausrichtung ihrer Medienkompetenz selbstbestimmt
vorzunehmen.
Neben den oben genannten Adressen ist als Orientierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten http://www.fragfinn.de/ zu nennen. Diese Seite hat vielfältiges Material für die positive Mediennutzung, beleuchtet problematische Bereiche und gibt speziell Hinweise für Eltern.
Die vom Land Baden-Württemberg getragene Website http://www.kindermedienland-bw.de hat neben den Seiten für Kinder, Eltern und Erzieher eine spezielle Seite für Lehrerinnen und Lehrer mit einer Vielzahl von unterrichtlichen Themen, vielfältig verlinkt mit den verschiedensten Organisationen und Einrichtungen im Bereich Medienbildung.
Weiter hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) mit der Bildungsplanmatrix auf http://matrix.lmz-bw.de/ die medienrelevanten Bereiche aufgeteilt in
und damit eine weitere Unterstützungsmöglichkeit - differenziert nach Schularten - geschaffen. Gerade die Medienbildungsmatrix gibt viele Hinweise für die Fortbildung „Medienwelten“.
Die Bildungsplanmatrix schließt auch die Grundschulen und Förderschulen ein.
Wie bereits für die Grundschule aufgezeigt, gibt es vom LMZ-BW auch für die Sekundarstufe I aller Schularten das
Die bereits genannte Adresse http://www.klicksafe.de/ hat neben den vielfältigen und aktuellen Broschüren ein spezielles Lehrerhandbuch herausgegeben, das für alle medienrelevanten Themen für Schule und Unterricht enthält, jeder Beitrag gegliedert in:
Die Bildungspläne geben mit den unterschiedlichsten Kompetenzen vielfältige Möglichkeiten, die Themen rund um die „Medienwelten unserer Schülerinnen und Schüler“ aufzunehmen. Die im PDF-Format vorliegenden Bildungspläne lassen über die Suchfunktion beim Adobe Reader mit Begriffen wie „Medienkompetenz“ oder „Medien“ die entsprechenden Anknüpfungspunkte schnell und in allen Fächern überraschend vielseitig finden. Zudem haben die verschiedenen Schularten mit unterschiedlichen Fächern bzw. Fächerverbünden mit wirtschaftlich orientierter Schwerpunktsetzung wie z.B. die Werkrealschule mit dem Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Informationstechnologie“ sehr konkrete Möglichkeiten.
Direkte Hilfen und Material-Downloads finden sich neben den bereits gesetzten Links bei http://www.lmz-bw.de/medienbildung.html
Ein Beispiel hierfür ist eine Unterrichtseinheit zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken http://www.lmz-bw.de/medienbildung/jugendmedienschutz/soziale-netzwerke/unterrichtsideen-zu-sozialen-netzwerken.html , didaktisch-methodisch aufbereitet einschließlich mehrerer Arbeitsblätter zum freien Download.
Zudem gibt mediaculture-online vielfältige Informationen zu dem ganzen Themenbereich „Medienwelten“ und hat zusätzlich besondere Angebote und Informationen für die Eltern.
Neben den bereits oben genannten Webmöglichkeiten oder konkret bei dem Unterrichtsmodul "Wer bin ich? Selbstdarstellung im Internet" hier noch zwei weitere Beispiele:
Andere Bundesländer sind in dem Bereich Medienwelten ebenfalls sehr aktiv. So
hat die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
http://www.nlm.de/unterrichtsmaterialien.html acht sehr konkret ausgearbeitete Themen zu „Internet, Handy & Co“ im Download-Bereich.
Zusätzliche Möglichkeiten bieten Organisationen wie z.B. http://www.handysektor.de .
Eine weitere Informationsquelle ist http://www.youtube.com , auch wenn man hier mit den eigenen Suchbegriffen aus mehreren, z.T. unbrauchbaren Videoclips erst die brauchbaren Clips finden muss. Die hier genannten Webadressen bieten umfangreiches Material, um sowohl an aktuelle Informationen wie auch konkrete Unterrichtsvorschläge zu kommen. Je nach Situation und möglichem Zeitaufwand kann jede Kollegin und jeder Kollege vom erstem Einstieg bis hin zur umfassenden Einarbeitung entsprechendes Material für die direkte Umsetzung in der Schule und im Unterricht finden.
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