Neben verbindlichen Schüler-Workshops in den Klassenstufen 5-6 zu den „Medienwelten gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. So sollte sowohl die Nutzungsbedingungen der Computerräume, der Umgang mit der Thematik „Recht am eigenen Bild“ im Hinblick auf die Schul-Website sowie die Hausordnung mit dem Thema Handy & Smartphone thematisiert werden. Auch eine besondere Seite auf der schuleigenen Website mit Links zu einigen der oben genannten Informations- und Anlaufstellen im Internet für Schüler und Eltern lässt sich schnell und aktuell einrichten.
Auf Schülerversammlungen mit der SMV, bei der Ausbildung der Streitschlichter und/oder bei der Einbeziehung von Medien-Scouts kann die Einbindung von Schüler-Experten wichtige und wirksame Möglichkeiten als Peer-Group eröffnen. Gewaltpräventionstage oder Beratungsstellentage geben weitere Ansatzpunkte, bei letzteren kann eine (größere) Schule mehrere Beratungsstellen aus den lokalen/regionalen Möglichkeiten mit unterschiedlichen Zielrichtungen an einem Tag als offenes Angebot an die Schule holen, ein Bereich unter anderen ist dann mit den „Medienwelten“ gegeben. Externe Experten können über das jeweilige Kreismedienzentrum, andere örtliche Fachleute bis hin zu Referenten der Polizei gefunden werden; hier gibt es auch mit Blick auf die Elternschaft Möglichkeiten, in regelmäßigen Abständen - eventuell auch klassenübergreifend - Elternabende zu organisieren. Ausgerichtet auf das Ziel, die Medienbildung der Schülerinnen und Schüler als wesentliche Kompetenz aktuell und effektiv in Schule und Unterricht umzusetzen.
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