Sie finden das Menü für die Einstellungen des Firefox in Windows-Versionen unter /Extras /Einstellungen. Unter Linux-Versionen finden Sie die Einstellungen im Menü /Bearbeiten /Einstellungen
Stellen Sie Ihren Firefox so ein, dass dieser Webseiten mitteilt, dass Sie nicht verfolgt werden wollen. Zwar hält sich (noch) nicht jede Seite an diese Einstellung - aber es werden zunehmend mehr.
Im privaten Modus verwirft der Firefox am Ende einer Sitzung (also nachdem er geschlossen wurde) alle inzwischen bei ihm hinterlegten Daten wie Cookies und History. Aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre ist es also eine gute Wahl die entsprechende Checkbox "Immer den privaten Modus verwenden" zu aktivieren. Andererseits verliert man auf diese Weise aber auch einiges an Komfort, kann z.B. nicht auf seine eigene History zugreifen und findet dann einmal besuchte Seiten im Netz evtl. schwerer wieder.
Wir zeigen deswegen im Folgenden einen Kompromiss: Komfort einerseits und Privatsphäre andererseits sollen in Einklang gebracht werden. Dabei treffen wir als Autoren einige sehr individuelle Entscheidungen, die wir erläutern, die Sie aber keineswegs kritiklos übernehmen sollten.
Die Cookie-Verwaltung des Firefox können Sie so konfigurieren, dass die Kekse spätestens dann gelöscht werden, wenn Sie das Browserfenster schließen. Das Schließen des Firefox-Fensters räumt demnach auf und erlaubt Ihnen einen Neustart.
Für noch härtere Gangarten gegenüber Cookies (also z.B. bestimmten Seiten verbieten, Cookies überhaupt auf Ihrem Rechner abzulegen) eignen sich die in Firefox eingebauten Funktionalitäten nur bedingt. Lesen Sie für dieses Szenario weiter unten weiter.
Nicht vergessen werden sollten sogenannte
Flash-Cookies, die der Cookie-Verwaltung eines Browsers nicht direkt zugänglich sind. Wenn Sie den Flash-Player von Adobe in Ihrem System installiert haben, dann sollten Sie die folgende (ausführlich erläuterte) Seite dazu nutzen, zusätzlich auch die Einstellungen für diese Cookie-Art vorzunehmen:
http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager07.html
Klicken Sie sich auf der Webseite oben durch den Einstellungsmanager für den Flash-Player und kontrollieren Sie Ihre Einstellungen für denselben gelegentlich.
Löschen Sie beim Surfen regelmäßig den lokalen Cookie-Cache Ihres Firefox ([Strg] [Umschalten] [Entf] zeigt Ihnen die Option). Nach einem Besuch bei Facebook oder anderen Seiten, die intensiv das Nutzerverhalten ausspähen, können Sie so einfach alle Cookies auf einmal loswerden.
Auf Grund des auf der Einstiegsseite gezeigten Browserhacks sollten Sie sich auch überlegen, ob Sie nicht lieber regelmäßig Ihre Browser-History (Chronik) komplett löschen wollen. Im Einstellungsfenster oben sehen Sie hierzu eine entsprechende Checkbox, die im Bild oben nicht aktiviert wurde: der Autor dieser Seiten macht das lieber (un)regelmäßig von Hand, weil er zu häufig in seiner Browser-History nach Webseiten sucht, auf denen er relevante Informationen fand.
Die standardmäßig aktivierte Einstellung zur Installationswarnung für Add-ons sollte gesetzt sein und hat auch keine negativen Nebenwirkungen.
Die Einstellungen zu attackierenden Webseiten und betrügerischen Webseiten werfen allerdings oft Fragen auf: Ihr Browser muss - um das Schutzversprechen einzuhalten - die von Ihnen aufgerufene Webseite mit einer Liste an gefährlichen Webseiten vergleichen. Einige Browser übertragen hierzu die Adresse der von Ihnen aufgerufenen Seite an den Browser-Hersteller, was diesem wiederum erlaubt, Ihr Surfverhalten zu verfolgen. Der Firefox arbeitet an dieser Stelle privatsphärenfreundlicher: Er überträgt keine Daten ins Netz, sondern holt sich jede Stunde eine aktualisierte Version der Liste gefährlicher Seiten aus dem Netz auf Ihren lokalen Rechner. Der Hersteller von Firefox, Mozilla, erfährt demnach nicht, auf welchen Seiten Sie sich bewegen.
Weiter sollten Sie - sofern Sie Ihre Passwörter im Browser speichern - ein Master-Passwort setzen. Die Passwort-Datenbank des Firefox wird dann verschlüsselt und Dritte können diese genau so wenig auslesen wie Webseiten.