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Arbeitsblatt: Im Land der Samariter
Als Moritz wieder einmal Frau Schmidt im Altenheim besucht, trifft er im Gang eine Schwester, die ihn mit den Worten begrüßt: „Ah, unser junger Samariter!“
Wenig später betritt sie das Zimmer, in dem Frau Schmidt und Frau Sperling wohnen, und bringt frische Wäsche, die sie gleich in den Schrank einräumt. Sie spricht Frau Schmidt an: „Na, Frau Schmidt, ist Ihr junger Samariter wieder zu Besuch?“
Nun will Moritz aber doch wissen, was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat. Eine Vermutung hat er zwar: Er denkt nämlich zuerst, ein Samariter sei ein ................................................
Da erzählt ihm Frau Schmidt eine Geschichte, die auch Jesus erzählt hat: Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.
Aufgaben
Lest das Gleichnis in der Bibel. Ihr findet es im Lukasevangelium 10, 25-37.
Wählt
unter den folgenden Aufgaben
eine
zur Bearbeitung in der Kleingruppe
aus
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Für Künstlerinnen und Künstler
: Gliedert das Gleichnis in einzelne Szenen. Zeichnet einen
Comicstrip
mit Sprechblasen zu jeder Szene. Alternativ: Stellt diese Szenen nach und macht eine Foto-Story.
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Für Historikerinnen und Historiker
: Informiert euch über die Berufe Priester und Levit, über die Wohn- und Arbeitsverhältnisse zur Zeit Jesu und über die Samariter mit Hilfe des beiliegenden Info-Blattes. Gestaltet ein
Lernplakat
zum Thema „Wissenswertes zum historischen Hintergrund des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter“. Arbeitet mit den Texten, fügt eventuell Bilder oder Zeichnungen ein, verwendet Pfeile, Zeichen und Symbole, die Zusammenhänge deutlich machen. Erstellt für die anderen einen Fragebogen, den sie mit Hilfe des Lernplakats ausfüllen können.
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Für Psychologinnen und Psychologen
: Versetzt euch in den Priester, den Leviten und dem Samariter im Gleichnis. Was könnten sie gedacht haben? Zeichnet ihren Umriss auf ein Din-A-4-Blatt und schreibt daneben ihre
Gedanken in der Ich-Form
auf: „Ich bin ein Priester. Ich muss ...
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Für Schriftstellerinnen und Schriftsteller
: Nach einigen Tagen ist der Mann, der von Räubern überfallen wurde, wieder halbwegs gesund. Noch kann er nicht gut laufen, deshalb muss er noch einige Tage in der Herberge bleiben, um wieder zu Kräften zu kommen. In Gesprächen mit dem Wirt erfährt er, wer ihn hierher gebracht und seinen Aufenthalt bezahlt hat. Er beschließt, die Zeit zu nutzen und einen
Brief
an seine Frau zu schreiben, die sich bestimmt schon Sorgen macht und sich fragt, wo er wohl bleibt. Schreibt seinen Brief und erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive.
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Für Musikerinnen und Musiker / Schauspielerinnen und Schauspieler
: Kennt ihr das
Lied
„Zwischen Jericho und Jerusalem“? Beschafft euch Text und Noten und übt es, vielleicht
mit Instrumentalbegleitung
, ein, so dass ihr es vortragen könnt. vor. Erfindet eine
Geschichte
, die erzählt, wie auch heute noch Menschen zu Samaritern werden können. Schreibt die Geschichte auf – es darf auch eine Rollenspielszene sein! Überlegt euch für die anderen eine Präsentation eurer Ergebnisse: Sollen alle Strophen auf einmal gesungen werden? Lässt sich die Geschichte oder Rollenspielszene einbauen? Kann die Klasse beteiligt werden (z. B.) mitsingen?
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Für alle
: Diskutiert in einer Abschlussrunde die Fragen: Ist Moritz ein „Samariter“? Woran erkennt man das?
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