Als Bezugsrahmen der dargelegten Konzeption von aufbauendem moralischen Lernen und ethischen Reflektieren von Klasse 5-10 im evangelischen Religionsunterricht dienen

(1) die Kompetenzdefinition von Weinert und Klieme

Kompetenzen sind „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen (d.h. absichts- und willensbezogenen) und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.“ 1

(2) und der Bildungsplan 2004

Standardzeitraum 5/6

Standardzeitraum 7/8

Standardzeitraum 9/10


In der Lebenswelt der SuS lassen sich zum Beispiel folgende moralische Problemfelder aufzeigen: das Erleben von Ungerechtigkeit, Willkür, Gewalt und Gewaltvermeidung, Unred­lichkeit, Selbstverständlichkeit von Betrug und Lüge, Sucht, prekären Verhältnissen, Krankheit, Sterben und Tod, Verhältnis etc.


1. Analyse: Moral, Ethik und normenkritische Urteilsbildung


Aufbauendes Lernen in der Sekundarstufe I: Ethische Kompetenz
Moralisches und ethisches Reflektieren: Herunterladen [pdf] [441 KB]



1   Weinerts Definition folgen auch Klieme et al., Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards. Eine Expertise, Bonn/Berlin 2007, S. 72.
2   Bildungsplan 2004, Leitgedanken zum Kompetenzerwerb, Gestalten und verantwortlich Handeln, S. 24.
3   Bildungsplan 2004, Leitgedanken zum Kompetenzerwerb, Gestalten und verantwortlich Handeln, S. 25.