Ein Selbsteinschätzungsbogen dient der Lehrperson zur Planung des Lernprozesses, indem Informationen über die Lernausgangslage und das Vorwissen der SuS erhoben werden (1). Zwar werden die angegebenen Kenntnisse und Kompetenzen nicht in allen Fällen dem tatsächlichen Lernstand entsprechen, doch werden die SuS mit der Selbsteinschätzung auch dazu angeleitet, sich Rechenschaft über ihren individuellen Lernstand zu geben (Metakognition). Daher kann der Bogen am Ende der Unterrichtssequenz (2) mit einem veränderten Einstiegstext auch als Evaluation des individuellen Lernstandes erneut angewendet werden..
4.3.1 Lernausgangslage erheben (Selbsteinschätzungsbogen)
| kann ich schon gut | kann ich etwas | kann ich noch nicht | weiß ich nicht genau | |
| Ich kann Geschichten verständlich erzählen. | ||||
| Ich kann die Personen nennen, die im Gleichnis vom verlorenen Sohn vorkommen. | ||||
| Ich kann dieses Gleichnis erzählen. | ||||
| Ich kann erklären, warum der Sohn als „verloren“ bezeichnet wird. | ||||
| Ich kann die Personen nennen, die im Gleichnis vom barmherzigen Samariter vorkommen. | ||||
| Ich kann den Begriff „barmherzig“ erkären. | ||||
| Ich kann dieses Gleichnis erzählen. | ||||
| Ich kann erklären, was ein Samariter ist. | ||||
| Ich kann erklären, was Jesus mit diesem Gleichnis sagen wollte. | ||||
| Ich kann weitere Gleichnisse erzählen. | ||||
| Ich kann erklären, warum Jesus Gleichnisse erzählt hat. | ||||
| Ich kann den Begriff „Nächstenliebe“ erklären. |
4. Der aufbauende Lernprozess in Klasse 5/6
4.1 Schritte der moralischen Urteilsbildung
4.2 Erzählen im Religionsunterricht
4.3.2 Evaluation
5. Der aufbauende Lernprozess in Klasse 7/8
Aufbauendes Lernen in der Sekundarstufe I: Ethische Kompetenz
Moralisches und ethisches Reflektieren:
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