Prof. Dr. Hartmut Rupp
Wildbad 12.11.2012
Jüngst habe ich bei einer Fortbildung in Hessen die anwesenden Religionslehrerinnen gebeten, einmal fünf Merkmale des kompetenzorientierten Religionsunterrichts aufzuschreiben. Die meisten sahen in einem selbständigen und individuellen Lernen das entscheidende Merkmal. Natürlich musste ich dann meinerseits sagen, wie meine fünf Merkmale aussehen. Ich sagte:
(1) Klare Ziele in Form von Kompetenzen,
(2) Relevanzsicherung durch den Ausweis von Anforderungssituationen,
(3) Lernstandserhebung,
(4) Aufbau mentaler Modelle durch nachhaltiges Lernen (klare Strukturierung, aktivierende Lernaufgaben, Vernetzen, individuelle Förderung, Sichern, Wiederholen und Üben),
(5) Schlussevaluation.
Ich sehe mich damit in guter Gesellschaft zu Hilbert Meyer, der jüngst formulierte:
„Kompetenzorientierter Unterricht ist ein offener und schüleraktiver Unterricht,
Zu dem, was mir wichtig war, kommen bei ihm noch Kompetenzaufbaumodelle dazu. Das ist das neue Thema, das uns noch beschäftigen muss.
Ich verstehe diese fünf Merkmale wie Meyier als „Arbeitsdefinition“. Bei unseren Vorschlägen für die Fortbildung legen wir besonderen Wert auf Lernstandserhebung, Kursplanung und Aufgabenkultur.
Merkmale des Oberstufenunterrichts
Vortrag Kompetenzorientierter Religionsunterricht Kursstufe:
Herunterladen [pdf] [99 KB]