Antworten von SuS der Jahrgangsstufe
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1. Kai
- ca. 20 Jahre
- Ich würde die Person männlich einschätzen.
- + 4. Der ersten Aussage kann ich zustimmen, da hier weder eine Wertung
noch eine genaue Erklärung abgegeben wird.
Der Aussage der zweiten Antwort kann ich im Großen und Ganzen auch zustimmen.
Ich finde schon, dass jeder seinen Gott selbst definieren muss. Zudem finde
ich, dass man heute nicht mehr von einem allgemeinen Gott sprechen kann. Er
entsteht durch die Erfahrungen aller Menschen. Zudem finde ich genau wie die
Person, dass mein Schicksal nicht vorbestimmt ist. Der dritten Aussage der
Person kann ich nicht zustimmen. Da dies eine Antwort auf eine Frage nach
seiner persönlichen Vorstellung ist, wäre es auch ziemlich unwahrscheinlich,
dass wir die gleichen Ansichten haben. Allerdings kann ich mir genauso wie
diese Person nicht vorstellen, dass es einen allmächtigen Gott als Wacher
über alle Menschen gibt, aus derselben Überzeugung wie diese Person.
2. Charlotte
- 15 Jahre
- Männlich
- Ich stimme J in der Aussage zu, dass jeder
Mensch seinen Gott für sich selbst definieren muss, da es meiner Meinung schwierig
ist, an etwas zu glauben, das man selber nicht definieren kann. Ich glaube
auch nicht, dass es einen „Allgemeinheitsgott“ gibt, weil es verschiedene
Religionen gibt, an die verschiedene Menschen glauben. Außerdem finde ich
den Gedanken, dass Gott uns wie einer Marionette in der Hand hält, auch nicht
so passend, da wir, wenn es so wäre, keinen eigenen Willen mehr haben könnten.
- Ich glaube nicht, dass jeder Mensch von
einer höheren Macht begleitet wird, weil sonst keine schlimmen Dinge mehr
passieren dürften. Natürlich denkt man manchmal, dass man gerade einen „Schutzengel“
hatte, aber irgendwann passiert doch mal etwas Schlimmes, wo man sich im Nachhinein
fragt, wo dieser „Schutzengel“ war. Den Gedanken, dass jeder einen
individuellen Partner hat, der zu einer großen Gesamtmacht gehört, finde ich
auch ziemlich komisch. Im Großen und Ganzen finde ich es auch passend von
einer „ Macht“ zu reden, da sich das sehr stark danach anhört,
dass man von etwas regiert wird.
3. Damaris
- Über 18 Jahre
- Weiblich
- Ich stimme J zu, dass jeder Mensch von einer höheren Macht begleitet
wird, die ihn beschützt und in gewissen Dingen auch leitet, da ich den Menschen
glaube, die Gott begegnet sind. Ich stimme J zu, dass jeder Mensch eine andere
Vorstellung von seinem Gott hat, da jeder eine andere Religion hat und jeder
seinen Glauben anders lebt. Außerdem hat J recht, indem sie sagt, dass Gott
uns in schweren Zeiten zur Seite steht und uns hilft, uns immer beschützt .
- Für mich gibt es nur einen Gott, den jeder mit anderen Augen sieht,
egal ob man Moslem, Jude oder Christ ist, jeder glaubt an den gleichen. Natürlich
gibt es auch andere Götzen, zu denen man beten kann, aber ich glaube nicht,
dass sie existieren, nur weil man sie sehen kann.
Ich finde J hat nicht Recht, wenn er sagt, dass man nichts verändern kann
und unser Weg vorbestimmt ist. Gott lässt uns in gewissen Dingen selbst entscheiden
und uns die Konsequenzen tragen. Oft hilft er uns auf den rechten Weg zurück,
aber er engt uns nicht ein. Und doch ist es was Gutes, wenn Gott unser Leben
leitet, man kommt nicht vom rechten Weg ab, aber dafür muss man nun mal an
Gott glauben und ihm vertrauen.
Gott ist immer bei uns und passt auf uns auf, wie ein Vater so ist. Er ist
nicht nur da wenn wir ihm meisten brauchen, er ist immer da und steht uns
bei. Außerdem glaube ich, dass Gott Engel auf die Erde schickt, die uns auch
beschützen, so richtige Schutzengel.
4. Nikoletta
- Ich schätze, die Person ist 14 oder 15 Jahre
alt, da sie schon eine genaue Vorstellung davon hat, wer oder was Gott für
sie ist und ihre Argumentation schlüssig ist, jedoch sehr einfach und oberflächlich.
- Meiner Meinung nach könnte J sowohl männlich
als auch weiblich sein, da ich ihre Antworten als relativ neutral empfinde.
Sie gibt keine endgültig klare Antwort, sondern verallgemeinert ihre Aussagen
ständig durch „Wesen, Macht, Energie“, weil sie sich anscheinend
noch nie bzw. zum ersten Mal mit der Frage nach Gott beschäftigt hat.
- Ich stimme der Person zu, wenn sie Gott
nicht als jemanden Allmächtigen empfindet, der rund um die Uhr in deiner Nähe
ist und dich in jeder Sekunde deines Lebens begleitet und dir dadurch ein
dir vorbestimmtes Schicksal auferlegt.
Ich denke auch ähnlich, dass man Gott nicht verallgemeinern kann, sondern
dass jeder, ob er will oder nicht, sein eigenes Gottesbild hat, das in etwa
die eigenen persönlichen Wertvorstellungen vereinigt.
- Was ich anders sehe, ist dass Gott so was
wie einen individuellen Partner für jeden darstellt, der immer dann für einen
da ist, wenn man ihn gerade braucht, also in persönlich schwierigen Situationen.
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Lernstandserhebung Janine:
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