Aufgabe 1: Fragen zum Textverständnis:
Text:
Dass der religiöse Glaube in der Zukunft abnehme und eine immer unwichtigere Rolle spiele, darüber sind sich viele seit längerer Zeit einig. Erstaunlicherweise lässt sich jedoch in den letzten 30 Jahren feststellen, dass dies so nicht wahr ist. Religion ist nicht verschwunden, sondern ihre kulturelle Bedeutung ist sogar gewachsen. Während es in Europa immer mehr Atheisten und glaubensferne Menschen gibt, ist die Entwicklung außerhalb Europas eine ganz andere. Dort fasziniert Religion. Der Großteil der Menschen dort ist tief gläubig. Ihr Glauben verändert sich allerdings manchmal schnell und man findet ganz verschiedene Glaubensrichtungen. Dies führt einerseits zu missionarischen Aktivitäten, aber auch zu Religionsstreitigkeiten. Zukünftig wird das wohl auch so bleiben. Hierfür ist u.a. die Bevölkerungsentwicklung verantwortlich, da fromme Menschen weltweit mehr Kinder bekommen.
Beim Christentum ist jedoch eine Veränderung zu erkennen. Heute leben 350 Millionen Christen und ca. 35 Millionen Muslime in Afrika;
vor 100 Jahren waren es ca. 10 Millionen Christen und 330 Millionen Muslime. Die Anzahl der Christen hat durch Missionierung stark zugenommen. In Afrika und Asien ist dies der besonderen Mission der sog. "Pfingstkirchen"
zu verdanken. Ihre Predigt ist stark geprägt vom Wirken des Heiligen Geistes, öffentlichen Glaubenszeugnissen und ekstatischen Gebeten. Diese Missionsform hat viele Anhänger gefunden und so dazu beigetragen, dass sich viele
Menschen auf der Südhalbkugel der Erde zum Christentum bekannt haben. Im Gegensatz dazu ist in den christlichen Kirchen in Europa ein Mitgliederschwund feststellbar.
[Anm.: Die Zeilennummern beziehen sich auf die pdf-Version, S. 4.]
| Behauptung | richtig | falsch | nicht im Text | Zeilennummer |
| In den letzten 30 Jahren hat Religion an Bedeutung verloren. | ||||
| Auf der Südhalbkugel spielt der Glaube eine wichtige Rolle. | ||||
| Besonders die Pfingstkirchler haben erfolgreich missioniert. | ||||
| Das Christentum verdrängt zunehmend das Judentum. | ||||
| Der Katholizismus beginnt langsam in Europa wieder zuzunehmen. |
Untersuche, welcher der aufgeführten Begriffe nicht passt, indem du durchstreichst und begründest. (AF II/halboffen)
Aufgabe 3:
Hoppla - da ist wohl einiges durcheinandergeraten ...
Aufgabe 4:
Aufgabe 5:
Du wirst aufgefordert, für den Gemeindebrief folgende Fachbegriffe „Taufe“, „ewiges Licht“ und
„Brot für die Welt“ in Kurzform zu erläutern.
Aufgabe 6:
„Meine katholische Mitschülerin hat sich nach evangelisch umtaufen
lassen“, erzählt dein Cousin, als du ihn besuchst. Setze dich mit dieser Behauptung auseinander, indem du eine Erklärung an deinen Cousin formulierst, warum die Mitschülerin sicherlich kein zweites Mal getauft wurde.
Aufgabe 7:
Dich besucht gerade dein Austauschschüler aus Frankreich. Er ist Muslim.
Du zeigst ihm deine Kirche und erläuterst vier typische Merkmale.
Aufgabe 8:
Entwerfe einen Vorschlag für eine ökumenische Aktivität der evangelischen und katholischen Religionsgruppe.
Aufgabe 9:
Wer könnte das sagen? Ordne jeden Satz der richtigen Person zu. Benutze jeden Satz nur einmal:
| Martin Luther | |
| Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
Unterrichtseinheit Evangelisch - Katholisch mit Lern- und Prüfungsaufgabe: Herunterladen [pdf] [243 KB]