Lösungshinweise

1a. Vervollständigen Sie in eigenen Worten die folgende Sätze A./B./C./D. auf der Grundlage der vorliegenden Textausschnitte. Ordnen Sie dabei die Sätze in Bezug auf eine sinnvolle Vervollständigung entweder dem Autor Walter Simonis oder dem Autor Hubertus Halbfas zu. Nennen Sie Ihre Zuordnung jeweils hinter dem vervollständigten Satz und fügen Sie als Textbeleg jeweils eine Zeilenangabe aus Text 1 bzw. 2 hinzu. (12 VP)


Auswahl der Texte und der Aufgabenstellung 1a

Die Texte von W. Simonis und H. Halbfas nehmen die Pole, zwischen denen diese Unterrichtseinheit ausgespannt war, nämlich „verkündigender Jesus – verkündigter Christus“, und den Schwerpunkt der Unterrichtseinheit, die „Auferstehung Jesu Christi“, direkt auf. Auch in der dazu gehörigen Aufgabenstellung 1a wird dies durch die zu ergänzenden Sätze aufgenommen.

Bei Aufgabe 1a handelt es sich um ein halboffenes Prüfungsformat. Aufgabe 1a überprüft

Der Operator „Vervollständigen“ entspricht den Operatoren des Anforderungsbereichs I und entspricht dort am ehesten dem Operator „wiedergeben“. „Wiedergeben“ fordert vom Prüfling, einen bekannten oder erkannten Sachverhalt oder den Inhalt eines Textes unter Verwendung der Fachsprache mit eigenen Worten auszudrücken.

Kompetenzorientierte, kriteriengestützte Lösungshinweise


Eine gute Leistung wird erreicht, wenn
Eine ausreichende Leistung wird erreicht, wenn


Inhaltlich ausgerichtete Lösungshinweise

  1. Wenn das Reden und Handeln des historischen Jesus außer Acht gelassen wird , dann grenzt man das Lebensprogramm des historischen Jesus aus und vertröstet die Menschen auf ein Leben nach dem Tod. (H. Halbfas; Text 2 – Zeile 1f. und 6)
  2. Das A und O des christlichen Glaubens besteht im Glauben an den auferstandenen Jesus Christus. (W. Simonis; Text 1 – Zeile 8)
  3. Das Christentum möchte in die Welt von heute hineinwirken, deshalb müssen Christen heute die revolutionäre Botschaft des Jesus von Nazareth zu betonen, der mit seiner Botschaft vom Reich Gottes die Sorgen der Armen und Schwachen ernstnahm. (H. Halbfas: Text 2 – Zeile 8 ff. und 15)
  4. Beim Glauben an die Auferstehung geht es nicht nur um die Auferstehung Jesu Christi, sondern um aller Menschen Rettung und ewiges Leben. (W. Simonis; Text 1 – Zeile 5)

 

1b. Skizzieren Sie (möglichst in einem Satz), worin der Streitpunkt der theologischen Auseinandersetzung zwischen Walter Simonis und Hubertus Halbfas besteht. (6 VP)

Bei Aufgabe 1b handelt es sich um ein halboffenes Prüfungsformat. Aufgabe 1b überprüft

Der Operator „skizzieren“ ist dem Anforderungsbereich I entnommen und fordert vom Prüfling, einen be-/erkannten Sachverhalt oder Gedankengang in seinen Grundzügen auszudrücken.

Kompetenzorientierte, kriteriengestützte Lösungshinweise


Eine gute Leistung wird erreicht, wenn
Eine ausreichende Leistung wird erreicht, wenn


Inhaltlich ausgerichtete Lösungshinweise

Während Walter Simonis im Glauben an Auferstehung und ewiges Leben den Kern des christlichen Glaubens sieht, möchte Hubertus Halbfas den Blick auf das Leben des Jesus von Nazareth, seine „unbequeme“ Botschaft und sein Wirken, richten
(und erhofft sich dadurch Potential für die Aktualität der christlichen Botschaft in der Welt von heute. Simonis nennt bewusst Christi Auferstehung als Mitte des christlichen Glaubens, während Halbfas von Jesu Leben als maßgebend für das Christentum spricht.)



1   Die in den Lösungshinweisen zu Aufgabe 1a bzw. 1b kursiv geschriebenen und in Klammern gesetzten Begriffe sind dem oben genannten Kompetenzraster zu Textverständnis und Lesekompetenz entnommen.


Lösungshinweise Aufgabe 2


Jesus Christus III: Herunterladen [pdf] [431 KB]