Klausur Gott I

Aufgabe1: (Textverständnis)

Beantworte die folgenden Teilaufgaben durch die Wiedergabe wörtlicher Textpassagen aus dem vorliegenden Text oder durch die Wiedergabe von (selbst formulierten) Kurzantworten.


Inhaltlich orientierte Lösungshinweise
  1. Der „Wahlspruch“ der Aufklärung bezeichnet inhaltlich folgenden Sachverhalt:
    – Mut selbst nachzudenken, den eigenen Kopf gebrauchen

  2. „Einsamkeit und Selbstdenken schließen sich nicht aus“. (Z.5-6) Welche inhaltliche Vorstellung hat der Autor, wenn er den Begriff „Einsamkeit“ gebraucht?
    – Einsamkeit meint kein vordergründiges Alleinsein, sondern zielt individuell auf den, der wirklich sich selbst auf sein eigenes Denken beschränkt, auch im Sinne des allein Seins […]

  3. Wie begründet der Autor, dass der Theologe mehr verlangt als der Philosoph? Gib bei deiner Begründung auch entsprechende Belegstellen an!
    – Denken ist als solches nicht frei, sondern vielfach geprägt (evtl. sogar determiniert. Hier braucht es den Mut des radikalen Überstiegs im Sinne des Alleinseins („Du selbst zu sein“) […]

  4. Wie kann es gehen, dass der Mensch „in die Nähe dessen kommt, der alles trägt“ (Z. 15)? Und: Welche philosophische Grundlage allen menschlichen Denkens formuliert er daraufhin?
    – Verstand reflektiert eigene existentielle Bedingungen und wird sich seiner Grenzen bewusst, also seiner „Verdanktheit“ […]

  5. Auf welchen Begriff bringt der Autor die Suche des Menschen?
    – Suche nach einem umfassenden Grund […]

  6. In welches Verhältnis stellt der Autor die beiden Erkenntnisweisen – Glaube und Wissen?
    – es gibt kein ‚gegeneinander’ oder bloße ‚Subjektivität’, vielmehr gibt es immer eine Relationalität oder (im negativen) eine Irrelationalität […]


Aufgabe 2: (Reorganisation)

Entfalte eine im Religionsunterricht behandelte Position einer Bestreitung Gottes und setze sie in Beziehung zu exemplarischen Gedanken von V. Gerhardt, dass der Glaube „der logischen Ordnung unseres Bewusstseins nicht entgegen[steht]“ [Z.29/30].


Inhaltlich orientierte Lösungshinweise

Beispielhaft sei genannt: Gott als Projektion des Menschen (L. Feuerbach)


Aufgabe 3: (Reorganisation und Transfer)

Zeige anhand der Selbstvorstellung Gottes in Ex 3 welche Bedeutung in diesem Namen für das Verständnis Gottes liegt. Und setze Dich damit auseinander was in dem Verhältnis Gottes zu den Menschen zum Ausdruck kommt.


Kompetenzorientierte Lösungshinweise neben dem Hinweis auf „Reorganisation und Transfer“

Inhaltlich orientierte Lösungshinweise

 

Klausur Gott II

 

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