| Das Lehrerfortbildungsprogramm
"Intel® Lehren für die Zukunft - Neue Medien im Unterricht"
ist ein großer Erfolg in Baden-Württemberg: Etwa 35.000 Kollegen
und Kolleginnen nehmen und nahmen bisher daran teil. Die Fortbildungen erfolgen
schulintern durch die Multimedia-Berater und Beraterinnen.
Nähere Informationen finden Sie auf diesem Server in der Hauptnavigation
links unter "Intel®". Der folgende Text aus dem Jahre 2001 gibt einen Überblick über die damals geplanten Intel-Fortbildungen und den damaligen Stand der Medienoffensive 1. |
![]() |
|||
|
Dem Kultusministerium liegt neues Zahlenmaterial vor (Stand Oktober 2000), wonach über die Medienoffensive des Landes inzwischen nahezu 100% aller weiterführenden Schulen im Netz sind. Die Zahl der Computer an den Schulen im Land ist um 23,6 % (18500) auf insgesamt 96000 Rechner gestiegen. Die Zahl der multimediafähigen Rechner hat um 20300 Rechner zugenommen. Im Oktober 2000 standen 65368 Rechner (Okt 1999 - 44991 Rechner) an den Schulen. Der Anteil der multimediafähigen Rechner ist von 57,7% auf 68% gestiegen. Annette Schavan: "Das Lehrerfortbildungsprogramm 'Intel® Lehren für die Zukunft' wird in den kommenden Jahren auch in Baden-Württemberg durchgeführt werden. Durch einen Vertrag mit der Firma Intel wollen wir damit weit über 10000 Lehrerinnen und Lehrer fortbilden. Die Qualifikation unserer Lehrkräfte im Bereich Multimedia bleibt eine herausragende Aufgabe unserer Bildungspolitik, wenn wir die heranwachsende Generation in unseren auf das Multimedia-Zeitalter vorbereiten wollen. Mit dem von der Firma Intel entwickelten Kurskonzept wird es möglich sein, die Zeitdauer für die Multimedia-Fortbildung aller Lehrkräfte deutlich zu verkürzen, so dass die Schulung aller unserer Lehrkräfte im Bereich Neue Medien im Rahmen der Kooperation mit der Firma Intel bald Realität sein kann." Frau Dr. Roth: "Intel stellt sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung als Großunternehmen der High-Tech Industrie und hat sich das Ziel gesetzt, Lehrerinnen und Lehrer weltweit dabei zu unterstützen, moderne Medien auf unterschiedlichste Weise in Unterricht und Unterrichtsvorbereitung zu integrieren. Bundesweit werden in den nächsten drei Jahren etwa 120000 Lehrkräfte an dem Fortbildungsprogramm 'Intel® Lehren für die Zukunft' teilnehmen. Intels starkes Engagement im Schul- und Hochschulbereich ist besonders gut vor dem Hintergrund der Arbeitsmarksituation zu verstehen. Heute fehlen in Deutschland etwa 500000 IT-Fachkräfte, davon mindestens 100000 Ingenieure der Elektrotechnik oder Informationstechnik. Ziel der Lehrerfortbildung 'Intel® Lehren für die Zukunft' ist, dass Lehrkräfte nach der Schulung die neuen Medien und den Computer effektiv im Unterricht einsetzen, um das Lernen zu unterstützen und die Lernergebnisse zu steigern." Frau Schavan: "Unser 1998 entwickeltes Konzept zur Ausbildung von 4500 Multimedia-Beraterinnen und Berater und die damit aufgebaute Fortbildungsinfrastruktur beschleunigt nun das Schneeball-System, um möglichst rasch alle Lehrkräfte an unseren Schulen entsprechend zu erreichen und fortzubilden. Über schulinterne Fortbildungsangebote wurden bis heute bereits eine hohe Zahl von Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet. Über das Konzept 'Intel® Lehren für die Zukunft' können wir im kommenden Jahr mindestens 10000 Lehrkräfte aller Schularten schulintern mit einem 40-Stunden-Lehrgang für den Einsatz moderner Multimediasoftware fit machen. Ich freue mich sehr darüber, dass das Angebot von Intel an unseren Schulen auf so große Resonanz gestoßen ist. 1800 Schulen wollen diese Fortbildung noch in diesem Schuljahr für ihr Kollegium durchführen." Frau Roth führte aus, dass die von der Firma Intel konzipierte 40stündige Fortbildung sich inhaltlich in weiten Teilen mit der baden-württembergischen Multimedia-Fortbildung decke. Die Kultusministerin begrüßte, dass das Konzept hervorragend in das baden-württembergische Fortbildungsangebot im Bereich Multimedia integriert werden könnte. Die Multimedia-Berater und -Beraterinnen, die im Rahmen einer insgesamt 10tägigen Schulung Grundlagenwissen zum Thema Internet und dessen Anwendung in der Schule, fundierte Kenntnisse in der aktiven Medienarbeit und dem Einsatz multimedialer Lernsoftware erworben hätten, würden nun die eigenen Kollegien im Rahmen schulinterner Lehrerfortbildung an einen pädagogisch sinnvollen Einsatz der neuen Informations- und Kommunikationstechnologie heranführen. Die Fortbildung der Lehrkräfte im Bereich neue Medien ist ein Baustein der Medienoffensive Schule. Ein anderer, ebenso wichtiger Baustein, ist die Ausstattung der Schulen mit multimediafähigen PCs. Frau Schavan: "Das neue Statistikmaterial belegt, dass sich hier im letzten Jahr sehr viel getan hat - und noch tut. Nach heutiger Auskunft des Statistischen Landesamtes hatten im Oktober 2000 insgesamt 99% der beruflichen Schulen, 99,5% der Gymnasien und 96% der Realschulen einen Internetzugang. Ich habe aber Rückmeldung aus den Schulen, dass zwischenzeitlich jede dieser drei Schularten zu 100% im Netz ist. Die Hauptschulen nähern sich ebenfalls 100% an. Selbst die reinen Grundschulen haben deutlich zugelegt - mehr als zwei Drittel aller Grundschulen haben derzeit einen Internetzugang."
|
||||