Bilderbücher als zentrales Medium in der Literacy-Förderung

Bilderbücher ermöglichen einen ersten Kontakt mit dem Medium Buch und eine Begegnung mit dem schriftlichen Sprachstil sowie mit dem typischen Aufbau einer Geschichte (dem „Geschichtenschema“). Zugleich begegnen Kinder beim Umgang mit Bilderbüchern aber auch Schriftzeichen und erleben Aspekte des Lesens (z.B. die Leserichtung) sowie den Zusammenhang zwischen geschriebener und gesprochener Sprache (Becker 2014; Schönauer-Schneider 2012). Eingebettet ist all dies im besten Falle in eine Situation, in der ein Erwachsener ein oder mehrere Kinder im Rahmen einer vertrauensvollen Situation bei seinen Entdeckungen begleitet.

Grundlegende Informationen über verschiedene Aspekte von Bilderbüchern enthalten die  Fremdes Angebot: „Handreichung Erlebte Bücher“ (öffnet in neuem Tab) (Lakos 2015) sowie die beiden Bücher „BilderBücher – Band 1: Theorie“ (Knopf & Abraham 2014) und  Fremdes Angebot: „Das BilderbuchBuch“ (öffnet in neuem Tab)(Albers 2015). Hilfreiche praktische Hinweise zum Thema Buchbetrachtung finden Sie  Fremdes Angebot: hier (öffnet in neuem Tab).

Ein an Eltern adressierter Informationsflyer zum Thema Vorlesen steht Ihnen  Fremdes Angebot: hier (öffnet in neuem Tab) zum Download zur Verfügung. Der „Vorleseflyer“ ist in einfachem Deutsch sowie in den Sprachen Arabisch, Rumänisch, Türkisch und Italienisch erschienen.

Von großer Bedeutung ist die Auswahl eines geeigneten Bilderbuches. Informationen hierzu können Sie hier nachlesen.
Eine Besonderheit stellen textfreie Bilderbücher dar, die zu einer intensiven Beschäftigung mit den Bildern und zum eigenen Erzählen anregen. Methoden und Anregungen zum Umgang mit textfreien Bilderbüchern enthält die Broschüre „ Fremdes Angebot: Neunauge – von der Lust am Bild zur Bildung der Sprache (öffnet in neuem Tab)“ (Eder et al. 2017).