Bedeutung

Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen - Skulpturenpfad zum Bauernkrieg in Sindelfingen/Böblingen

Bedeutung


Bauer mit Bundschuhfahne. Titelbild der Flugschrift „Der Bundschuh...“ (1514)
© Wolfgang Wulz

1. Bauernkriegsmuseum

Die Böblinger Bauernkriegsschlacht vom 12. Mai 1525, bei der mehr als 3.000 Aufständische den Tod fanden, bildet den Anknüpfungspunkt für das im Jahr 1988 eröffnete Böblinger Bauernkriegsmuseum.
Dieses möchte nicht zuletzt ins Bewusstsein rücken, dass es auch in der deutschen Geschichte längst vor Errichtung unseres demokratischen Staates freiheitliche Ansätze gegeben hat. Wechselausstellungen und besondere Museumsaktivitäten (Vorträge, Kolloquien, Matineen, Familientage und andere) tragen dazu bei, dass das Museum zu einem lebendigen Forum der Geschichte und Gegenwart wird.

Mehr Informationen über das Museum finden Sie hier:  Fremdes Angebot: Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen (boeblingen.de) (öffnet in neuem Tab)


Skulpturenpfad Sindelfingen-Böblingen zum 475-jährigen Gedenken an die Schlacht auf dem Goldberg
© Wolfgang Wulz

2. Skulpturenpfad

Anlässlich des 475. Jahrestag der Bauernkriegsschlacht auf dem Goldberg wurde im Jahr 2000 ein Skulpturenpfad errichtet. Künstler aus dem Kreis Böblingen schufen ihre Kunstwerke zum Thema Bauernkrieg in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern von Sindelfinger und Böblinger Schulen. In den nachfolgenden Jahren wurde der Skulpturenpfad im Rahmen von Klassenprojekten weiter ausgebaut und wird inzwischen von Klassen, die das Thema Bauernkrieg behandeln, auch bei Lerngängen bzw. als Station für eigenverantwortliches Lernen genutzt.


Schlacht und Skulpturenpfad
© Wolfgang Wulz

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -