Der Fall des Bruno Helmle

Autor: Carsten Arbeiter

- Arbeitskreis für Landeskunde/Landesgeschichte RP Freiburg-



B 1 und B 2  Bruno Helmle 1990 (links) und als Regierungsrat um 1941. © Stadler-Verlag.
Entnommen aus dem Buch „Bruno Helmle, Erinnerungen und Gedanken eines Oberbürgermeisters“ erschienen 1990 im Verlag Stadler Konstanz / Dieses Bild ist von der Lizenz CC-BY 4.0 ausgenommen Fremdes Angebot: Lizenz CC-BY 4.0 (öffnet in neuem Tab)ausgenommen

Kurzbeschreibung des Moduls:
Bruno Helmle, am 5.2.1911 in Mannheim geboren, war von 1959 bis 1980 ein erfolgreicher Oberbürgermeister der Stadt Konstanz gewesen. Von der Stadt wurde er zum Ehrenbürger ernannt, von der Universität zum Ehrensenator. In seiner Autobiografie zeichnete Helmle von sich das Bild eines christlichen und tatkräftigen Menschen, der dem NS-Regime stets kritisch gegenüberstand. Dann stieß der Konstanzer Stadtarchivar Jürgen Klöckler 2010 zufällig auf ein Dokument vom Februar 1945, in dem Helmle als Leiter des Sachgebiets "Verwaltung jüdischen und reichsfeindlichen Vermögens" beim Konstanzer Finanzamt ausgewiesen war. Von dieser Tätigkeit hatte Helmle nie berichtet. Auf Bitte des damaligen Oberbürgermeisters Horst Frank konstituierte sich eine Gutachterkommission. Deren Ergebnisse waren brisant: In der Folge verlor Helmle posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt und die Ehrensenatorwürde der Universität.
Das Modul gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich auf der Grundlage von Quellen und einem Expertengutachten mit Helmles Leben im Nationalsozialismus kritisch auseinanderzusetzen.
1Hintergrundinformationen
Bedeutung
Geschichte
2Methodenvorschlag
Das Thema in der Schule
Kurzversion für 2 Unterrichtsstunden
3Materialien und Medien
4Service
Tipps zur Weiterarbeit

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Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg


Quelle:

http://www.schule-bw.de


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