Jahresplanung für das Leistungsfach, Klassen 11/12
Inhaltsverzeichnis
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)1. Vorwort zu den Jahresplanungen
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)2. Exemplarische Jahresplanung Biologie
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)2.1 Fachspezifische Rahmenbedingungen
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)2.1.1 Stundenumfang im Basisfach Biologie
Inhaltsbereich | Kerncurriculum | Schulcurriculum | Unterrichtsstunden | Unterrichtswochen |
|---|---|---|---|---|
3.5.1 Biomoleküle und molekulare Genetik | ca. 49 Std. | ca. 16 Std. | ca. 65 Std. | ca. 13 |
3.5.2 Stoff- und Energieumwandlung | ca. 35 Std. | ca. 11 Std. | ca. 46 Std. | ca. 9 |
3.5.3 Evolution | ca. 34 Std. | ca. 11 Std. | ca. 45 Std. | ca. 9 |
3.5.4 Ökologie | ca. 33 Std. | ca. 11 Std. | ca. 44 Std. | ca. 9 |
3.5.5 Neurobiologie und Hormone | ca. 35 Std. | ca. 11 Std. | ca. 46 Std. | ca. 9 |
3.5.6 Angewandte Biologie | ca. 29 Std. | ca. 10 Std. | ca. 39 Std. | ca. 8 |
gesamt | ca. 215 Std. | ca. 70 Std. | ca. 285 Std. | ca. 57 |
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)2.1.2 Anordnung der Themenbereiche
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)2.2 Themenbereiche mit Stundenverteilung
| Unterrichtssequenz | Bildungsplanbezüge | UStd. |
|---|---|---|
| Kursstufe 1 (ca. 36 Unterrichtswochen; gesamt ca. 180 UStd. (135 Std. KC zzgl. 45 Std. SC) | ||
| Molekularbiologie der Zelle | 3.4.1 (1) - (7) Bau und Funktion von Biomolekülen | ca. 35 |
| 3.4.1 (8) - (12) Molekulare Genetik | ca. 27 | |
| Mechanismen der Evolution | 3.4.3 (1) - (5) Mechanismen der Evolution | ca. 22 |
| Stammesgeschichte und Verwandtschaft | 3.5.3 (7) - (9) Stammesgeschichte und Verwandtschaft | ca. 12 |
| Energiebereitstellung in Zellen | 3.4.2 (1) Grundlagen der Stoff- und Energieumwandlung | ca. 16 |
| 3.4.2 (6) - (7) Abbauender Stoffwechsel (Dissimilation) | ||
| Lichtenergie als Grundlage aller Lebensprozesse | 3.4.2 (2) - (5) Aufbauender Stoffwechsel (Fotosynthese) | ca. 26 |
| Strukturen und Zusammenhänge in Ökosystemen* | 3.4.4 (1) - (4) Strukturen und Zusammenhänge in Ökosystemen* | ca. 26 |
| Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen | 3.5.4 (7) - (10) Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen | ca. 16 |
| Kursstufe 2 (ca. 30 Unterrichtswochen; gesamt ca. 120 UStd. (90 Std. KC zzgl. 30 Std. SC) | ||
| Neurobiologie | 3.5.5 (1) - (10) Neurobiologie | ca. 34 |
| Hormone | 3.5.5 (11) - (13) Hormone | ca. 12 |
| Energiebereitstellung in Zellen | 3.5.3 (10) - (11) Evolution des Menschen | ca. 15 |
| 3.5.6 (1) - (4) Molekularbiologische Verfahren und Gentechnik | ca. 23 | |
| 3.5.6 (5) - (7) Chancen und Risiken biomedizinischer Verfahren | ca. 16 | |
| Verfügungsstunden | ca.20 | |
| Schriftliches Abitur | ||
| frei wählbar | zum Beispiel 3.5.7 (1) - (4) Immunsystem | ca. 20 |
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)3. Exemplarische Unterrichtssequenzen
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)3.1 „Mechanismen der Evolution“ (Teilbereich aus Themenbereich 3.5.3 Evolution)
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)3.1.1 Didaktische Überlegungen
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab) Tabellarische Darstellung der Unterrichtssequenz „Mechanismen der Evolution“
| Prozessbezogene Kompetenzen | Inhaltsbezogene Kompetenzen | Unterrichtsverlauf | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
2.1 Erkenntnisgewinnung 2. Morphologie und Anatomie von Lebewesen und Organen untersuchen 3. Lebewesen kriteriengeleitet vergleichen und klassifizieren 13. Wechselwirkungen mithilfe von Modellen oder Simulationen erklären 2.2 Kommunikation 3. Informationen aus Texten, Bildern, Tabellen, Diagrammen oder Grafiken entnehmen 4. biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache beschreiben oder erklären (ultimat und proximat) | 3.4.3 Evolution Mechanismen der Evolution: (1) Änderungen der Allelhäufigkeiten im Genpool einer Population mit unter-schiedlicher reproduktiver Fitness begründen (ultimate, historisch-kausale Erklärung) (2) evolutive Anpassungsprozesse nach der synthetischen Evolutionstheorie erklären (genetische Variabilität durch Mutation und Rekombination, Selektion, Isolation, Gendrift) (5) proximate und ultimate Erklärungen unterscheiden (4) Koevolution als wechselseitigen Anpassungsprozess zweier Arten an einem Beispiel darstellen (6) den adaptiven Wert von Verhalten an einem Beispiel begründen (Kosten-Nutzen-Analyse z. B. bei Gruppenbildung, Egoismus, Altruismus, Aggression) (3) den biologischen Artbegriff erklären und Artbildungsprozesse erläutern (allo-patrische und sympatrische Artbildung, adaptive Radiation) | ca. 22 Stunden
| Bemerkung Sprachsensible Trennung der Begriffe Gen und Allel z. B. Wird sich eine durch ein dominant vererbtes Allel bedingte Krankheit in einer Population ausbreiten? (konstante Allelfrequenz in idealer Population) z. B. Birkenspanner; Einsatz von Modellen bzw. Simulationen (digital/ analog) Beispiele für gerichtete, stabilisierende, disruptive Selektion z. B. Lederbergscher Stempelversuch; Widerlegung der lebensweltlichen Vorstellung einer zielgerichteten Anpassung Beispiel und Übungen zu proximat/ ultimat Widerlegung der lebensweltlichen Vorstellung einer Anpassung aneinander (Harmoniedenken) Beispiel für eine negative Kopplung zweier Merkmale möglichst auf Grundlage experimenteller Daten (costs and benefits; Kosten-Nutzen-Optimierung) Einfaches Einführungsbeispiel (z. B. Attrappenversuche für exogene Ursachen, Hormone als endogene Ursachen für Verhalten) Vergleich Gorilla - Schimpanse - Mensch und evolutionärer Anpassungswert z. B. Verwandtenselektion; Kooperation, Altruismus ("Darwins Dilemma": Verzicht auf eigene Reproduktion) Einführung von Aufspaltungsdiagrammen (= Stammbaumdarstellungen). Die Aufspaltung einer Stammart in zwei Schwesterarten bildet den Übergang zur Auseinandersetzung mit der Stammesgeschichte (Verwandtschaftshypothesen und Stammbaumdarstellungen. Rückgriff disruptive Selektion, Beispiel über Weibchenpräferenz Ökologische "Planstellen" als Voraussetzung; allopatrische und sympatrische Artbildungsmechanismen |
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)3.2 „Stammesgeschichte und Verwandtschaft“ (Teilbereich aus Themenbereich 3.4.3 Evolution)
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)3.2.1 Didaktische Überlegungen
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)3.2.2 Tabellarische Darstellung der Unterrichtssequenz „Stammesgeschichte und Verwandtschaft“
| Prozessbezogene Kompetenzen | Inhaltsbezogene Kompetenzen | Unterrichtsverlauf | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
2.1 Erkenntnisgewinnung 2. Morphologie und Anatomie von Lebewesen und Organen untersuchen 3. Lebewesen kriteriengeleitet vergleichen und klassifizieren 2.2 Kommunikation 3. Informationen aus Texten, Bildern, Tabellen, Diagrammen oder Grafiken entnehmen 4. biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache beschreiben oder erklären (ultimat und proximat) 7. komplexe biologische Sachverhalte mithilfe von Schemata, Grafiken, Modellen oder Diagrammen anschaulich darstellen 8. adressatengerecht präsentieren | 3.4.3 Evolution Stammesgeschichte und Verwandtschaft: (7) Merkmale kriteriengeleitet als homolog oder nicht homolog identifizieren und Konvergenzen als Angepasstheiten aufgrund ähnlicher Selektionsbedingungen erklären (8) ursprüngliche und abgeleitete Merkmale identifizieren und zur Prüfung von Stammbaumhypothesen nutzen (homologe morphologische Merkmale, homologe DNA-Sequenzen) (5) proximate und ultimate Erklärungen unterscheiden (unter anderem an Beispielen des Sozialverhaltens von Primaten) (9) die Evolutionstheorie als naturwissenschaftliche Theorie gegenüber nicht-naturwissenschaftlichen Vorstellungen zur Entstehung von Artenvielfalt abgrenzen | ca. 12 Stunden
| Bemerkung Arbeit mit Merkmalsmatrix: Außengruppen; ursprüngliche und abgeleitete Merkmale; hypothesengeleitetes Arbeiten: Testen konkurrierender Verwandtschaftshypothesen; keine immunbiologischen Verfahren oder Proteinvergleiche (fachwissenschaftlich obsolet) herkunftsgleiche Merkmale, die ähnlich oder unähnlich sein können; je nach gewählten Beispielen müssen nicht alle drei Kriterien behandelt werden. Rudimente und Atavismen nicht verpflichtend; ggf. hier anknüpfen Konvergenzbegriff ausreichend; kein Analogiebegriff (fachwissenschaftlich obsolet) Evolution als Transformationsprozess, der Neues nur auf der Basis von Bestehendem entwickeln kann; durch konstruktive Zwänge infolge von Vorläuferstrukturen kann Evolution keine Optimallösung sein Analyse nicht-naturwissenschaftlicher Aussagen (z. B. Kreationismus, Intelligent Design), kategoriale Trennung von Naturwissenschaft und Glaube |
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)„Evolution und Zukunftsfragen“ (Themenbereich 3.5.3 Evolution: Teilbereich Evolution des Menschen und Themenbereich 3.5.6 Angewandte Biologie)
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)Didaktische Überlegungen
Fremdes Angebot: (öffnet in neuem Tab)Tabellarische Darstellung der Unterrichtssequenz „Evolution und Zukunftsfragen“
| Prozessbezogene Kompetenzen | Inhaltsbezogene Kompetenzen | Unterrichtsverlauf | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
2.1 Erkenntnisgewinnung 3. Lebewesen kriteriengeleitet vergleichen und klassifizieren 11. Struktur- und Funktionsmodelle zur Veranschaulichung anwenden 2.2 Kommunikation 3. Informationen aus Texten, Bildern, Tabellen, Diagrammen oder Grafiken entnehmen 4. biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache beschreiben oder erklären (ultimat und proximat) 7. komplexe biologische Sachverhalte mithilfe von Schemata, Grafiken, Modellen oder Diagrammen anschaulich darstellen 8. adressatengerecht präsentieren 9. sich selbst und andere in ihrer Individualität wahrnehmen und respektieren 10. ihren Standpunkt zu biologischen Sachverhalten fachlich begründet vertreten | 3.5.3 Evolution (Teilbereich): Evolution des Menschen: (10) die stammesgeschichtliche Verwandtschaft und die Ausbreitung von Menschenarten (Hominini) anhand ausgewählter Fossilfunde darstellen (11) Besonderheiten der Evolution des Menschen erläutern und die Bedeutung kultureller Entwicklungen darstellen (zum Beispiel aufrechter Gang, Präzisionsgriff; Werkzeuggebrauch, Sprachentwicklung; Widerlegung des Konzepts der Menschenrassen) | ca. 14 Stunden
| Bemerkung Vorschlag fossile Arten: Australopithecus afarensis ("Lucy"), Paranthropus boisei, Homo erectus H. habilis, H. rudolfensis, H. ergaster und H. erectus als Vertreter der Linie Homo spec. benennen, aber nicht explizit unterscheiden Modelle zum vergleichenden Arbeiten und zur Veranschaulichung nutzen Keine Details zu den anatomischen Grundlagen von Gehirn und Sprache aDNA Befunde zur Kreuzung von Neandertaler und H. sapiens als Anlass zur Reflexion des Artstatus; ggf. Artkonzepte geeignetes Beispiel zur Wiederholung der Selektionstheorie: Hautfarben z. B. Jenaer Erklärung zum Rassenkonzept; genetische Gradienten statt genetischer Grenzen widerlegen das Rassenkonzept Zuwanderung als Chance: z. B. aus Anatolien (-8.000 J) und Osteuropa (-4.500 J) als Entwicklungsschübe für Europa; Biogeografische Vorteile, nicht "genetisch überlegene Europäer" als Ursache für die rasante kulturell-technische Evolution in Europa; Mensch nicht nur als Teil, sondern als Gestalter der Umwelt |
2.2 Kommunikation 1. zu biologischen Themen in unterschiedlichen analogen und digitalen Quellen recherchieren 3. Informationen aus Texten, Bildern, Tabellen, Diagrammen oder Grafiken entnehmen 4. biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache beschreiben oder erklären (ultimat und proximat) 7. komplexe biologische Sachverhalte mithilfe von Schemata, Grafiken, Modellen oder Diagrammen anschaulich darstellen 8. adressatengerecht präsentieren 10. ihren Standpunkt zu biologischen Sachverhalten fachlich begründet vertreten 2.3 Bewertung 1. in ihrer Lebenswelt biologische Sachverhalte erkennen 3. die Aussagekraft von Darstellungen in Medien bewerten 4. zwischen naturwissenschaftlichen und ethischen Aussagen unterscheiden 7. Anwendungen und Folgen biologischer Forschungsergebnisse unter dem Aspekt des Perspektivenwechsels beschreiben 8. Anwendungen und Folgen biologischer Forschungsergebnisse unter dem Aspekt einer nachhaltigen Entwicklung beschreiben und beurteilen | 3.5.6 Angewandte Biologie (Teilbereich): Molekularbiologische Verfahren und Gentechnik: (1) Werkzeuge und Verfahren der Molekularbiologie erläutern (Restriktionsenzyme, Plasmide, PCR, Gelelektrophorese) (3) ein Verfahren zur Herstellung transgener Organismen erläutern (Isolierung und Transfer von Genen, Selektion transgener Organismen) (4) Chancen und Risiken der Nutzung gentechnisch veränderter Organismen bewerten (zum Beispiel in der Landwirtschaft) (2) eine Methode zur gezielten Veränderung von DNA beschreiben (CRISPR/Cas9) | ca. 24 Stunden
| Bemerkung Gelenkstelle zur Evolution: Der Mensch wird zum Gestalter der Umwelt, der Mensch gestaltet Organismen gezielt durch gezielte Mutation, Selektion PCR und Gelelektrophorese können bereits in der molekularen Genetik behandelt werden (z. B. PCR als "Replikation in vitro") Selektion via Markergene (z. B. Anitibiotika oder Blau-Weiß-Verfahren) "transgen"= "genetically modified organism" (GMO): Integration und Expression artfremder Gene, d. h. auf natürlichem Wege nicht erreichbar "Gentechnik": unscharfer, undefinierter Begriff, der auch Labormethoden (z. B. PCR) mit einschließt. Ti-Plasmid von Agrobacterium tumefaciens als geeigenter Vektor; Besonderheiten der Manipulation bei Vielzellern Analyse auf der Sachebene; Trennung von Sach- (deskriptive, naturwiss. Aussagen) und Werteaussagen (normative, ethische Aussagen); Wertekonflikt, Perspektivwechsel, wertebasierte Gewichtungsstrategie Behandlung CRISPR/Cas9 ist auch im Kontext mit Gentherapie möglich (s. unten) Problematisierung: CRISPR/Cas9 ein "Züchtungsverfahren" oder ein "genetisches Manipulationsverfahren"? |
2.2 Kommunikation 1. zu biologischen Themen in unterschiedlichen analogen und digitalen Quellen recherchieren 10. ihren Standpunkt zu biologischen Sachverhalten fachlich begründet vertreten 2.3 Bewertung 2. Bezüge zu anderen Unterrichtsfächern herstellen 4. zwischen naturwissenschaftlichen und ethischen Aussagen unterscheiden 7. Anwendungen und Folgen biologischer Forschungsergebnisse unter dem Aspekt des Perspektivenwechsels beschreiben 9. Anwendungen und Folgen biologischer Forschungsergebnisse unter dem Aspekt der Würde des Menschen bewerten 11. den eigenen und auch andere Standpunkte begründen | 3.5.6 Angewandte Biologie (Teilbereich) Chancen und Risiken biomedizinischer Verfahren: (5) Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik vergleichen und an einem Fallbeispiel bewerten (6) Analyse von Gentests und Familienstammbäumen erläutern und eine genetische Beratung ableiten (7) Möglichkeiten und Grenzen der Therapie genetisch bedingter Erkrankungen erläutern (somatische Gentherapie, Keimbahntherapie) (2) eine Methode zur gezielten Veränderung von DNA beschreiben (CRISPR/Cas9) | ca. 16 Stunden
| Bemerkung Auswirkungen des Gendefekts auf den Phänotyp möglichst altersgemäß auf molekularer Ebene erklären Rückgriff auf Vererbungsregeln (Kl. 9/10); einfache dominant-rezessive Erbgänge; keine ausgedehnten Familienstammbäume mit vielen Generationen PCR und Elektrophorese könnten bereits in der molekularen Genetik behandelt werden (z. B. PCR als "Replikation in vitro") Das Ergebnis einer Gelelektrophorese muss im Hinblick auf den Genotyp und Phänotyp ausgewertet werden können. Analyse auf der Sachebene; Trennung von Sach- (deskriptive, naturwiss. Aussagen) und Werteaussagen (normative, ethische Aussagen); Wertekonflikt, Perspektivwechsel, wertebasierte Gewichtungsstrategie Somatische Gentherapie als "Ersatz" bestimmter Zellpopulationen mit genetischem Defekt durch genetisch intakte teilungsfähige Stammzellen (z. B. Spenderzellen oder genetisch modifizierte Zellen); trotz der kurierten Erkrankung wird der genetische Defekt weitervererbt, möglichst aktuelles Beispiel oder Beispiel in klinischer Anwendung Evtl. kann CRISPR/Cas9 auch in diesem Kontext als neuartige Technik behandelt werden (s. dazu weiter oben) |


