Didaktisch-methodischer Kommentar
Wer und wie will ich sein als Frau/Mann?
Soll/Will ich so als Frau/Mann sein?
prozessbezogene Kompetenzen | inhaltsbezogene Kompetenzen |
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2.1 Wahrnehmen und sich hineinversetzen 4. durch Perspektivenwechsel und wechselseitigen Austausch mögliche Empfindungen und Sichtweisen Beteiligter oder Betroffener erfassen und benennen 7. Situationen und Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven betrachten und beschreiben | 3.2.1.1 Liebe und Sexualität (1) anhand von Beispielen Liebe und Sexualität als Grundbedürfnisse des Menschen darstellen und verschiedene Lebensformen daraufhin erläutern (zum Beispiel Ehe, Familie) (2) die Bedeutung von Liebe und Sexualität anhand von Beispielen beschreiben und Deutungen und Erscheinungsformen von Liebe und Sexualität in zwischenmenschlichen Beziehungen diskutieren (zum Beispiel Partnerschaft) (3) sich mit verschiedenen Formen und Auffassungen von Liebe und Sexualität im Spannungsfeld von Freiheit, Verantwortung und Selbstbestimmung auseinandersetzen (zum Beispiel durch Rollenbilder von Partnerschaft, Ehe, Familie, sexueller Identität, Gender) (4) Möglichkeiten eines verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgangs mit Liebe und Sexualität im Sinne gelingender Beziehungen erarbeiten und erörtern 3.2.3.1 Werte und Normen in der medial vermittelten Welt (1) die welterschließende und weltverändernde Wirkung von Medien in einer zunehmend digitalisierten Welt beschreiben und diskutieren (2) Begriffe wie Digitalisierung, virtuelle Welt, medial konstruierte Wirklichkeit und Lebenswelt erläutern und unterscheiden (3) mediale Darstellungen unter ethisch relevanten Fragestellungen analysieren und beurteilen (zum Beispiel bezogen auf Meinungsfreiheit, Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre, Menschenwürde, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit) (4) den Stellenwert von moralischen Werten und Normen für mediale Darstellungen aus verschiedenen Perspektiven beschreiben und diskutieren (zum Beispiel Produktion, Vertrieb, Rezeption) 3.2.6.1 Glück und Moral (1) Lebens- und Glücksvorstellungen wiedergeben und unter verschiedenen Aspekten vergleichen (zum Beispiel Glücksversprechen, Sinnsuche, Freiheit, Hedonismus, Utopien) (3) Lebens- und Glücksvorstellungen im Kontext von Selbstbestimmung und Verantwortung erläutern und deren Vereinbarkeit mit Werten, gesellschaftlichen Konventionen und Pflichten prüfen und bewerten (zum Beispiel bezogen auf Ergebnisse der Glücksforschung) (4) Vorstellungen eines gelungenen Lebens entwerfen und ihre Vereinbarkeit mit Anforderungen der Moral überprüfen und diskutieren |
2.2 Analysieren und interpretieren 1. Informationen aus verschiedenen Quellen als Denkanstoß für die Deutung ethischer Sachverhalte erschließen 3. eine Meinung zu ethisch-moralischen Themen, Frage- und Problemstellungen darlegen und erläutern | |
2.3 Argumentieren und reflektieren 2. einen Standpunkt begründet und unter Bezug auf moralische Regeln und ethische Grundsätze vertreten 3. Werte und Normen bei ethischen Frage- und Problemstellungen diskutieren 7. in kommunikativ-argumentativen Kontexten (beispielsweise Rollenspiele, Szenarien, Fallbeispiele, Diskussionen) Position beziehen und gemeinsam neue Lösungsansätze entwerfen und vertreten | |
2.4 Beurteilen und (sich) entscheiden 4. eigene begründete Standpunkte entwickeln und moralphilosophische Begründungsansätze einbeziehen 5. Handlungs- und Lösungsansätze hinsichtlich der Realisierbarkeit, ihrer Normen- und Wertebasis und Folgen kritisch-argumentativ überprüfen (beispielsweise in Gedankenexperimenten, ethischen Dilemmata) und bewerten 6. eigene Handlungsoptionen entwerfen, im Hinblick auf Folgen und Realisierbarkeit bewerten und die Rolle von Vernunft und Gefühl beim Entscheiden kritisch prüfen | |