Umsetzungsbeispiel: Mehr Freiheit durch Smartphones?
Didaktisch-methodischer Kommentar
prozessbezogene Kompetenzen | inhaltsbezogene Kompetenzen |
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2.1 Wahrnehmen und sich hineinversetzen 3. eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle und die anderer erkennen und beschreiben 6. in Situationen, Ereignissen oder Handlungen ethische Fragestellungen oder Probleme identifizieren 7. Situationen und Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven betrachten und beschreiben | 3.2.6.1 (1) Lebens- und Glücksvorstellungen wiedergeben und unter verschiedenen Aspekten vergleichen (zum Beispiel Glücksversprechen, Sinnsuche, Freiheit, Hedonismus, Utopien) 3.2.3.1 (1) die welterschließende und weltverändernde Wirkung von Medien in einer zunehmend digitalisierten Welt beschreiben und diskutieren 3.2.4.2 (1) den Menschen als Kulturwesen beschreiben und sich mit möglichen Auswirkungen auf sein Selbstverständnis (zum Beispiel Leiblichkeit, Moralität) auseinandersetzen 3.2.3.1 (3) mediale Darstellungen unter ethisch relevanten Fragestellungen analysieren und beurteilen (zum Beispiel bezogen auf Meinungsfreiheit, Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre, Menschenwürde, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit) 3.2.3.1 (4) den Stellenwert von moralischen Werten und Normen für mediale Darstellungen aus verschiedenen Perspektiven beschreiben und diskutieren (zum Beispiel Produktion, Vertrieb, Rezeption) 3.2.6.1 (2) Werte und Normen als konstitutiv für das Zusammenleben darlegen und diskutieren 3.2.6.2 (1) d) die Orientierung am erwartbaren Nutzen bei Handlungsentscheidungen beschreiben und in seiner Bedeutung für das menschliche Zusammenleben darstellen (zum Beispiel Bentham) 3.2.6.2 (2) die Bedeutung von Vernunft, Vertrag, Gefühl und Nutzen für die Motivation moralischen Handelns erläutern und diskutieren 3.2.4.2 (4) exemplarisch verschiedene Zukunfts- und Fortschrittsentwürfe im Hinblick auf Vorstellungen eines guten Lebens (unter anderem Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung) untersuchen und diskutieren 3.2.6.1 (4) Vorstellungen eines gelungenen Lebens entwerfen und ihre Vereinbarkeit mit Anforderungen der Moral überprüfen und diskutieren |
2.2 Analysieren und interpretieren 1. Informationen aus verschiedenen Quellen als Denkanstoß für die Deutung ethischer Sachverhalte erschließen 2. zentrale Begriffe der Ethik erläutern, voneinander abgrenzen und bestimmen 8. Argumentationen (*zum Beispiel aus Texten der Moralphilosophie*) für die Deutung ethisch-moralischer Sachverhalte erarbeiten und einordnen 9. ethisch-moralische Sachverhalte unter verschiedenen Gesichtspunkten und Fragestellungen untersuchen und problematisieren | |
2.3 Argumentieren und reflektieren 2. einen Standpunkt begründet und unter Bezug auf moralische Regeln und ethische Grundsätze vertreten 4. verschiedene Argumente in der ethisch-moralischen Auseinandersetzung in Beziehung setzen und gewichten 5. Werte und Normen bei ethischen Frage- und Problemstellungen diskutieren 7. in kommunikativ-argumentativen Kontexten (beispielsweise Rollenspiele, Szenarien, Fallbeispiele, Diskussionen) Position beziehen und gemeinsam neue Lösungsansätze entwerfen und vertreten | |
2.4 Beurteilen und (sich) entscheiden 4. eigene begründete Standpunkte entwickeln und moralphilosophische Begründungsansätze einbeziehen 5. Handlungs- und Lösungsansätze hinsichtlich der Realisierbarkeit, ihrer Normen- und Wertebasis und Folgen kritisch-argumentativ überprüfen (beispielsweise in Gedankenexperimenten, ethischen Dilemmata) und bewerten 6. eigene Handlungsoptionen entwerfen, im Hinblick auf Folgen und Realisierbarkeit bewerten und die Rolle von Vernunft und Gefühl beim Entscheiden kritisch prüfen | |