Konventionen

Gesellschaftliche Konventionen unterscheiden sich von Land zu Land, ganz nach dem Motto "Paese che vai, gente che trovi". Der Bildungsplan nennt hier als Beispiele die unterschiedlichen Begrüßungsrituale und, für Italien ganz wichtig, die Gestik und Mimik. Zu denken ist hier aber auch an Formen der Höflichkeit (darsi del tu / darsi del Lei) und des Dankens oder an verschiedene Gesprächskonventionen (Komplimente machen, Scherzen, Gebrauch des Superlativs, Tabuthemen, Schimpfwörter usw.).

Eine unterhaltsame, dabei aber dennoch in die Tiefe gehende Darstellung solcher Konventionen gibt das Buch von Sandro Mattioli:  Fremdes Angebot: Fettnäpfchenführer Italien. Wie man so tut, als sei man Italiener (öffnet in neuem Tab), Neuss: Conbook Verlag 52019. Am Beispiel der Erasmus-Studentin Franziska und ihres Vaters, der sich auf Geschäftsreise in Rom aufhält, werden zahlreiche Situationen erzählt, die Anlass für interkulturelle Vergleiche geben.