Brexit: Die Hintergründe

Teil 1: Die Hintergründe zum Brexit

Aus Innen- wird Weltpolitik
Die Conservative Party ist seit den 90er Jahren in Europafreunde und -feinde gespalten. Um Letztere endlich zum Schweigen zu bringen, also aus parteiinternen Gründen,  Fremdes Angebot: sicherte ihnen Cameron ein Referendum (öffnet in neuem Tab) zu. Das schien nötig, weil die Unterhauswahlen 2010 nur eine  Fremdes Angebot: Koalition mit den LibDems (öffnet in neuem Tab) ermöglicht und die 2015 eine zwar absolute, aber knappe Mehrheit von 12 Sitzen erbracht hatten. So hätten wenige  Fremdes Angebot: "eurosceptic" (öffnet in neuem Tab) Tory MPs der Regierung jederzeit Zugeständnisse abpressen können wie dem PM  Fremdes Angebot: John Major (öffnet in neuem Tab) in den 90ern. Den geopolitisch und weltwirtschaftlich misslichen Ausgang des Referendums entschieden u. a.  Fremdes Angebot: Globalisierungsverlierer (öffnet in neuem Tab) unter den  Fremdes Angebot: traditionellen Labour-Wählern (öffnet in neuem Tab), darin bestärkt von der  Fremdes Angebot: Boulevardpresse (öffnet in neuem Tab).

British referendum on EU membership - interkulturelle kommunikative Kompetenz - Text- und Medienkompetenz - Landesbildungsserver Baden-Württemberg Englisch

"Assassin assassinated"
Im Bestreben, sein Land in der EU zu halten, hatte David Cameron fast zwei Drittel seiner  Fremdes Angebot: "Conservative Party" (öffnet in neuem Tab) gegen sich und musste zurücktreten.
Der hauptberufliche EU-Gegner Nigel Farage hat seinen Zweck erfüllt und den Vorsitz von  Fremdes Angebot: "UKIP" (öffnet in neuem Tab) abgegeben, nicht jedoch seinen Sitz im Europaparlament.

Neustart mit Theresa May
 Fremdes Angebot: "Prime Minister" (öffnet in neuem Tab) Theresa Mays  Fremdes Angebot: neue Regierung (öffnet in neuem Tab) mit prominenten  Fremdes Angebot: Brexiteers und Remain-Befürwortern (öffnet in neuem Tab) war  Fremdes Angebot: weniger elitär (öffnet in neuem Tab) und sollte Gegner in Partei und Land miteinander versöhnen, was jedoch nicht gelang.

Überraschend kündigte deshalb Theresa May  am 18. April  " Fremdes Angebot: snap general elections (öffnet in neuem Tab)" für den 8. Juni 2017 an, um für ihre weitere Politik ein Mandat zu haben. Dieser "gamble" ging ebenso schief wie Camerons Versuch, sich seine Tories mit dem Referendum gefügig zu machen. Nun soll eine, zusätzlich durch Terroranschläge und den verheerenden Brand des Grenfell Tower geschwächte Premierministerin die Verhandlungen mit der EU führen. Um überhaupt mehrheitsfähig zu sein, muss May sich auf die zweifelhafte  Fremdes Angebot: Unterstützung (öffnet in neuem Tab) durch die ultrakonservative  Fremdes Angebot: DUP (öffnet in neuem Tab) einlassen.

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