Devolution

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"Four Nations and one United Kingdom"
Schon Anfänger wissen, dass Schotten und Waliser genauso wenig als "English" anzusprechen sind wie Badener als Schwaben oder umgekehrt. Dafür sensibilisieren die unterschiedlichen  Fremdes Angebot: Flaggen (öffnet in neuem Tab) und bei internationalen  Sportwettkämpfen sind häufig schottische, nordirische oder walisische Teams vertreten.

Historische Wurzeln
Die Sendereihe  Fremdes Angebot: "From Our Own Correspondent" (öffnet in neuem Tab) gibt in Berichten von 5-7 Minuten die Chance zum interkulturellem Lernen, z. B. in der Sendung  Fremdes Angebot: "FOOC May 17 2014" (öffnet in neuem Tab) (17.30-22.30) den Hintergrund zur wirtschaftlichen Notlage Schottlands um 1700 und der  Fremdes Angebot: Vereinigung (öffnet in neuem Tab) der Königreiche 1707. Die Folge waren wechselseitiger Nutzen wie auch Klagen, die letztlich zum Referendum über Unabhängigkeit vom UK führten.

Pragmatik
Die britische  Fremdes Angebot: Verfassung (öffnet in neuem Tab), Gesetz und  Fremdes Angebot: Tradition (öffnet in neuem Tab) sind im Lauf der Zeit entstanden. So ist nicht alles logisch, z. T. kaum zu  Fremdes Angebot: rechtfertigen (öffnet in neuem Tab), aber warum ändern, was 1000 Jahre lang funktioniert hat? Entsprechend traditionsbewusst gründen z. B. die britische - und als spätkoloniale Folge - die amerikanische Rechtsprechung überwiegend auf Fallrecht und nicht den Normen des römisch-europäischen Rechtssystems.

'... are interconnected' Selbstbestimmung für britische Regionen - Landesbildungsserver Baden-Württemberg Englisch interkulturelle kommunikative Kompetenz

Europa der Staaten
In einem friedlichen Europa bewähren Nationalstaaten ihre Stärke weniger in Abgrenzung als in produktiver Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union, um global Gewicht zu haben.

Europa der Regionen
Innerhalb der  Fremdes Angebot: EU (öffnet in neuem Tab) gewinnen  Fremdes Angebot: Unabhängigkeitsbestrebungen (öffnet in neuem Tab) zunehmend Gewicht. Um das "Kingdom" über regional vorherrschende politische Richtungen und  Fremdes Angebot: "Sprachgrenzen" (öffnet in neuem Tab) hinweg als "united" zu erhalten und um sich gegen die schottische "SNP" und die walisische "Plaid Cymru" zu behaupten, betrieb die britische "Labour Party" seit ihrem nationalen Wahlsieg 1997  Fremdes Angebot: "devolution" (öffnet in neuem Tab) mit Volksabstimmungen, die ehemals zentrale Entscheidungen an regional gewählte Volksvertretungen delegierten, d. h. jeweils an eine "assembly" in  Fremdes Angebot: "Northern Ireland" (öffnet in neuem Tab) und  Fremdes Angebot: "Wales" (öffnet in neuem Tab) sowie an das  Fremdes Angebot: "Parliament" (öffnet in neuem Tab) von "Scotland". Wie Macht mittlerweile dezentralisiert ist, zeigen die allfälligen  Fremdes Angebot: Regionalwahlen 2016 (öffnet in neuem Tab).

"United we stand - or don't we?"
In einem schottischen Volksentscheid im September 2014 entschied sich die Mehrheit gegen Unabhängigkeit, die die Mitgliedschaft in der EU aufs Spiel gesetzt hätte. Die Debatte darüber hat wiederum den  Fremdes Angebot: alten (öffnet in neuem Tab) englischen Wunsch nach mehr Selbstbestimmung gefördert: "English votes for English laws".

Mehr Informationen zu  Fremdes Angebot: Befürwortern (öffnet in neuem Tab)und  Fremdes Angebot: Gegnern (öffnet in neuem Tab)zum Thema schottische Unabhängigkeit findet sich z.B. bei der BBC.

Hörverstehen
Der Philosoph Roger Scruton leuchtet historische Hintergründe aus und zeigt Widersprüche von "devolution" in seinem  Fremdes Angebot: Vortrag (öffnet in neuem Tab) (~10') auf, der hier  Fremdes Angebot: nachzulesen (öffnet in neuem Tab) ist. Aktuelle Links führen weiter. Zur Frage von Schottlands Unabhängigkeit kommt er nach reiflicher Überlegung zu einem überraschenden Ergebnis.