Political Correctness
"Be nice about it"
"Political Correctness" ist eigentlich nur "common decency", die danach strebt, anderen Scham und Peinlichkeit zu ersparen. Das ist im Sinne der Aufklärung und des Freiherrn von Fremdes Angebot: Knigge (öffnet in neuem Tab).
Mancherorts wird aber so stark beschönigt, dass sprachliche Anstandsregeln zu wohlfeilem Spott einladen. Deshalb wird "political correctness" auch als Gängelung oder gar Zensur empfunden und abgelehnt. Der Brite Fremdes Angebot: Trevor Phillips (öffnet in neuem Tab) z. B. diskutiert missverstandene "political correctness" als repressive Fremdes Angebot: Sprachregelung (öffnet in neuem Tab). Trotzdem wird auch sprachliche Gleichberechtigung für Minderheiten diskutiert, und sie nimmt mit wachsender Toleranz allgemein zu. So hat das "Oxford English Dictionary" 2015 neben "Mr, Mrs or Ms" die geschlechtsneutrale Anrede Fremdes Angebot: "Mx" (öffnet in neuem Tab) aufgenommen.
"Hen or egg?"
Wie Sprache die Wirklichkeit abbildet und gleichzeitig gestaltet, zeigt das Beispiel der "African Americans". Im Umgang mit ihrem historischen Trauma ist Empathie gefordert. Nachdem in den 60ern ML King noch von "Negroes" gesprochen hatte, wurde zunächst das weniger belastete "Blacks" üblich, bis sich Ende der 80er in Angleichung an andere "hyphenated Americans" der Begriff "African-Americans" durchsetzte.
Praktische Übungen
Mit einer einfachen Fremdes Angebot: Zuordnungsaufgabe (öffnet in neuem Tab) werden Lernende der Mittelstufe für Feinheiten sensibilisiert.
Das Informations- oder mit frei zu wählenden Lücken - Aufgabenblatt "Saying the decent thing" weiter unten ist für die Kursstufe gedacht. Pluralformen z. B. anstelle von "he or she" etc. machen Texte besser lesbar.
"A matter of opinion"
Eine Auswahl fertig aufbereiteter Argumente zu gängigen Streitfragen:
Deadlock in Washington
Saying the decent thing
Bildungsserver
Baden-Württemberg
Zwischenspurt Deutsch - Clever ans Ziel
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