Kräfte Messen
Stunden 3 und 4
Die Schülerinnen und Schüler machen vielfältige Bewegungserfahrungen in der Bodenlage. | |
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Kämpfen um/gegen die Rückenlage – der Bodenkampf Ball im Gewühl | Kampf-/Spielzeit begrenzen: Mannschaftsbänder bei größeren Teams Sich über taktische Möglichkeiten austauschen Sich über Empfindungen und Gefühle beim Kämpfen austauschen |
Zweikampf am Boden: Anfängergerechte Festhaltetechniken und Befreiungsstrategien Vom Kniestand in die Rückenlage drehen Aufgabe: Erfolgreiche Lösungen, z.B. Umschlingen des Armes unter der Achsel, an der gleichen Seite das gegnerische Knie mit dem eigenen Bein blockieren und die Partnerin/den Partner darüber hinweg kippen (Prinzip Ziehen und Drücken) Fixieren: mit dem eigenen Körpergewicht (Oberkörper) belasten | Ab jetzt ohne Schuhe kämpfen! Induktives Vorgehen, aber Vorgaben aus Sicherheitsgründen: Verbote: Kräftesparende und erfolgversprechende Umdrehstrategien sind:
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Aus der Bankposition in die Rückenlage drehen Schildkröte umdrehen Unterschiedliche Angriffspositionen: von vorne, von der Seite, von hinten | Rollen in Angriff und Verteidigung reflektieren – was verändert sich für die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Rollen? Welche Rolle wird bevorzugt? Warum? Beide Rollen ausprobieren |
Aus der Bauchlage in die Rückenlage drehen Vorübung: Baumstamm rollen Lang gestreckt mit Körperspannung/ohne Körperspannung liegen und vom Partner/der Partnerin rollen lassen Baum ohne Äste Unterschiedliche Positionen in der Bauchlage einnehmen, Arme sind nicht angelegt Baum mit Ästen umdrehen | Welche Armwinkel sind günstig/ungünstig? Welche evtl. gefährlich? |
Stundenausklang: „Entspannungsschaukel“ Zwei Reihen Schülern/Schülerinnen (mindestens jeweils vier) stehen einander gegenüber und geben sich die Hände (Handgelenkgriff aus der Akrobatik). Ein weiteres Kind legt sich rücklings auf die Hände (Schaukel) und schließt die Augen. Die Anderen erheben sich langsam und gleichmäßig und schaukeln das Kind langsam hin und her. Nach ca. ½ Minute wird das Kind wieder langsam auf den Boden gesenkt. Die Gruppenmitglieder legen jeweils eine Hand auf Arme, Beine, Schulter und drücken fest, aber ohne Schmerz zu verursachen – das Kind wird so geerdet. Auf ein nonverbales Zeichen lassen alle gleichzeitig los. Das liegende Kind spürt der nachlassenden Kraft nach und öffnet die Augen. Dann folgt das nächste Kind. | Perspektive Nur freiwillig in die Schaukel legen. Schaukeln können alle. Die Erfahrung wird stärker, wenn nicht gesprochen werden darf.
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