Flimmer-Kontrast
Allgemeines
Das Flimmern des Flimmerkontrastes ist eine Reaktion unserer Sehorgane auf die Farben und deren Strahlungsintensität. Besonders stark tritt das Flimmern bei Rot-Grün-Kontrasten gleicher Helligkeit auf. Verstärkt wird es noch durch feine Strukturen wie dünnen Linien, eng bei einander liegenden Flächen etc.
Wirkung
Treffen zwei deutlich unterschiedliche, möglichst ungetrübte Farben gleicher oder ähnlicher Helligkeit aufeinender entsteht ein Flimmerkontrast. Die Farben konkurrieren sehr stark miteinander, da sie in ihrer Leuchtkraft gleichwertig sind. An den Grenzkanten, an welchen beide Farben aufeinander treffen wird dies als Flimmern, Vibrieren oder Zittern wahrgenommen.
Flimmerkontraste sind beobachtbar zwischen:
Abhängig von der Buntheit der beteiligter Farben und der Stärke des Lichtes kann das Flimmern nur als schwaches Vibrieren oder als starkes Zittern wahrgenommen werden.
Anwendung
In der Regel ist es notwendig den Flimmerkontrast, wie auch den Sukzessiv-, Simultankontrast, zu vermeiden, da er bei der Wahrnehmung ablenkt. Dies gilt besonders am Arbeitsplatz, z.B. bei der genauen Bearbeitung von Werkstücken oder bei der Bildschirmarbeit hier vor allem bezüglich der Lesbarkeit von Schriften.
Die Farben Rot– Grün haben die gleiche Helligkeit: daher entsteht hier leicht der Flimmereffekt. Rote Buchstaben auf einer grünen Fläche bewirken ein starkes Flimmern. Die Lesbarkeit wird verringert.
Der Flimmerkontrast kann vermindert bzw. vermieden werden durch:
- Verändern einer Farbe in ihrer Leuchtkraft
- Herstellen eines Hell-Dunkel-Kontrastes