Lesen am Bildschirm

Das Lesen am Bildschirm unterliegt anderen physikalischen und
physiologischen Gegebenheiten als das Lesen von gedrucktem
Text.

  • Bei einem Leseabstand von 60 cm kann das Auge ein Feld von ca. 17,6 cm scharf abbilden.
  • Die Saccaden können nun in Überlagerung mit
    der Bildwiederholfrequenz des Monitors geraten.
  • Beim Zeilenrücksprung des Auges kann das Auge
    den Anfang der Zeile verlieren und muss neu fokussieren.
  • Schrift auf dem Bildschirm ist instabil, die Zeilen können heller, dunkler, unscharf, klar oder flimmernd erscheinen.
  • Eigenleuchten und ständiges Flimmern des Bildschirms stören das Auge stark.
  • Blendungserscheinungen durch Umgebungslicht.

Fazit:
Gute typografische Lösungen sind noch wichtiger
als im Print-Bereich.