Safer Surfen mit dem IE

Die weite Verbreitung des Internet Explorers von Microsoft (IE) macht diesen zu einem beliebten Angriffspunkt für Hacker. Wenn Sie Ihren Rechner vor Viren und anderer Malware schützen wollen oder vertrauliche Daten gespeichert haben (Noten, Banking-Software, private Dokumente) aber nicht auf den IE verzichten wollen oder können, dann sollten Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers richtig konfigurieren.

Die Absicherung des Browsers kann aber nur ein Element einer Sicherheitsstrategie für Ihren Computer sein. Der regelmäßige Besuch von  Fremdes Angebot: http://windowsupdate.microsoft.com (öffnet in neuem Tab)und die Installation von Sicherheitsupdates ist der wichtigste Teil einer Sicherheitsstrategie. Beachten Sie aber auch diese allgemeinen Sicherheitshinweise .

Gefahrenquellen

So genannte "aktive Inhalte" können in Internetseiten eingebaut werden, um multimediale Inhalte leichter darstellen zu können oder ganz allgemein den Komfort für den Surfer zu erhöhen. Dazu werden die folgenden Technologien verwendet:

  • Java
  • JavaScript
  • VisualBasic Script
  • ActiveX
  • Flash
  • Shockwave
  • Cookies

Ob Ihr IE für die meisten der oben erwähnten Techniken verwundbar ist, können Sie auf der Seite  Fremdes Angebot: Browsercheck von Heise (öffnet in neuem Tab)herausfinden. Einige Gegenmaßnahmen sind dort ebenfalls beschrieben. Gefahren, die von Flash und Shockwave ausgehen, werden dort aber nicht behandelt.

Daneben besteht noch die Gefahr im Internet selbst auf Seiten umgeleitet zu werden, die man eigentlich nicht hatte besuchen wollen. Dabei kann es auch dazu kommen, dass die Adresszeile des Browsers gefälscht wird, was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Werden persönliche Daten von dieser gefälschten Internetseite abgefragt (z.B. Bankdaten), wird dieser Angriff als "phishing " bezeichnet.

Umgang mit den Gefahrenquellen

Auf Flash und Shockwave können Sie ohne grössere Komforteinbußen komplett verzichten und werden diese bei einer ISDN- oder Modemverbindung sicherlich auch nicht vermissen, weil Bandbreite gespart wird. Sollten Sie auf Flash oder Shockwave angewiesen sein, dann installieren Sie die jeweils neueste Version. Weitere Informationen auf der Downloadseite des Herstellers  Fremdes Angebot: Adobe (öffnet in neuem Tab)

Gegen Phishing hilft vor allem der gesunde Menschenverstand: Eine Bank fordert Ihre Kunden nicht per Email zur Abgabe von PIN und TAN im Internet auf. Daneben lohnt vor der Eingabe von persönlichen Daten in Internetformulare immer der Blick in die rechte untere Ecke des Browserfensters - die Infozeile des IE: Hier sollte ein Schloss zu sehen sein - die Verbindung ist damit gesichert.

Der IE7 bringt einen Phishingfilter mit: Die von Ihnen besuchten Seiten werden im Hintergrund mit einer bei Microsoft gespeicherten Liste an bekannten Phishingseiten verglichen. Beim ersten Start des IE7 werden Sie dazu aufgefordert diese Funktion zu nutzen, können dies aber jederzeit auch später unter [Extras] [Internetoptionen] [Erweitert] im Bereich [Sicherheit] ein- und ausschalten.

Alle anderen oben beschriebenen Gefahrenquellen lassen sich nur dann ausschalten, wenn Sie auf viel Komfort beim Surfen verzichten und auch damit Leben können, dass viele Internetseiten falsch oder sogar gar nicht mehr angezeigt werden.

Einen Kompromiss stellt das Zonenmodell des IE dar: Hier können Sie für jede Internetzone und auch -seite einstellen, was diese darf - und was nicht. Wie Sie das Zonenmodell nutzen und den IE richtig anpassen, steht auf diesen Seiten von  Fremdes Angebot: Heise (öffnet in neuem Tab)

Eine weitere Möglichkeit zur Absicherung des IEs ist die Installation von zusätzlicher Software. Hier ist ein Tool der C't das Instrument der Wahl, das Ihnen auch eine Feinsteuerung des Zonenmodells ermöglicht:  Fremdes Angebot: IEcontroller (öffnet in neuem Tab)