Kompozer auf dem LFB

Kompozer zeigt sich unter Linux etwas zickig wenn es um die Verwaltung von Sites vom Format des LFB geht. Hier besteht das Programm darauf, dass der Serverpfad dem lokalen Pfad entspricht. Nur dann ist mit einem Rechtsklick auf die Datei ein Upload direkt aus Kompozer möglich und bietet damit dann fast so vielKomfort wie DreamWeaver.

Um sich die Arbeit mit dem ansonsten sehr praktischen HTML Editor zu erleichtern sollte man also:

Auf dem eigenen Rechner in /srv/www/ einen Symlink mit dem Namen lfb anlegen, der auf den eigentlichen Speicherort der LFB Daten verweist (in meinem Fall ist das /home/dirk/Dokumente/Homepage/LFB-Server/lfb).

Für diese Aktion sind Rootrechte nötig:

sudo su -


cd /srv


mkdir www


chown benutzername.benutzername www



Ab jetzt kann wieder mit dem Dateimanager von Gnome (Nautilus) gearbeitet werden und der Symlink auf der grafischen Oberfläche in den Ordner /srv/www/ kopiert werden.


Im Site Manager des Kompozers sieht das dann später einmal so aus:

Im Konfigurationsdialog von Kompozer sind also die folgenden Einstellungen vorzunehmen:


Bei "Site Folder" ist / einzutragen.


Der zweite Reiter ist dann wie im Bild oben zu sehen einzustellen. Dass hier ein anderer Benutzername zu nutzen ist dürfte klar sein. Der Rest passt.

Die einzige Alternative zum hier beschriebenen Vorgehen ist der Upload mit einem zweiten Programm - also mit gftp oder FileZilla .