Einführung - Was ist „Natur“?

1 Naturbilder M1

Lassen Sie die folgenden Bilder auf sich einwirken. Überlegen Sie danach, welche Rolle und welche Sichtweise die abgebildeten Menschen gegenüber der Natur einnehmen könnten.


C. D. Friedrich, Mondaufgang am Meer, 1822

 Fremdes Angebot: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Caspar_David_Friedrich_-_Mondaufgang_am_Meer_-_Google_Art_Project.jpg (öffnet in neuem Tab)(M

ärz 2014)

Vincent van Gogh, Landschaft mit Schnee, 1888

 Fremdes Angebot:

http://www.1art1.de/vincent-van-gogh-landschaft-mit-schnee-1888-kunstdrucke-57868.html

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Pieter Breughel d. Ä., Sommer (1568)

 Fremdes Angebot:

http://www.hamburger-kunsthalle.de/archiv/seiten/niederlande.html

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Beantworten Sie dazu folgende Fragen:

  • Wie wirken die gezeigten Landschaften auf mich?
    _____________________________________
    _____________________________________

  • Wo befinden sich die Menschen auf den Bildern?
    _____________________________________
    _____________________________________

  • Welche Perspektive nehmen sie ein? Beachten Sie auch die Körpersprache!
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  • Welche Gefühle bewegen sie wohl? Welche Einstellung zur Natur/Landschaft vermitteln sie?
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    _____________________________________

2 Ein Naturgedicht

Joseph von Eichendorff:

Mondnacht
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt’.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Aehren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
(1837)

 Fremdes Angebot: http://de.wikipedia.org/wiki/Mondnacht (öffnet in neuem Tab)(M

ärz 2014)

Wie wirkt das Gedicht Eichendorffs auf sie? Zeigen Sie Parallelen zu dem Bild „Mondaufgang“ auf. Tragen Sie Ihre Beobachtungen ergänzend in die folgende Tabelle ein.

 

Inhalt

Wirkung

Parallelen

Strophe 1
Landschaft

Himmel und Erde küssen sich und träumen voneinander

Himmel und Erde bilden harmonische Einheit

Natur als stimmiges Ganzes

Strophe 2
Klänge

Leichter Wind kommt auf, Felder und Wälder rauschen

 

Bild:

Gedicht:

Strophe 3
Mensch

   

3 Ein Gedichtvergleich: Betrachten und vergleichen Sie das folgende Gedicht mit Eichendorffs „Mondnacht“

Günter Kunert: Unterwegs nach Utopia II
(Günter Kunert, Unterwegs nach Utopia – Gedichte, © Carl Hanser Verlag, München-Wien 1977)

  • Wie wird die Umgebung beschrieben?
    Kunert:______________________________________________________
    Eichendorff:__________________________________________________

  • Welche Wirkung hat sie auf den Betrachter?
    Kunert:_______________________________________________________
    Eichendorff:____________________________________________________

  • Was erfahren wir über das Verhältnis des Betrachters zu seiner Umgebung?
    Kunert:___________________________________________________
    Eichendorff:________________________________________________

  • Utopien sind Zukunftsentwürfe. Warum wählt Kunert wohl diese Überschrift für sein Gedicht?
    _________________________________________________________