DESK – Develop, Evaluate and Save Knowledge: Wissensmanagement in Bildungseinrichtungen

Partner:

Max-Eyth-Schule Stuttgart, Deutschland
Fachberufsschule Villach 1, Österreich
Berufliche Schule für Telekommunikation Sofia, Bulgarien
Technische Universität Sofia, Bulgarien
Universität Angel Kanchev Rousse, Bulgarien
PGO Rousse, Bulgarien
Solski Center Nova Gorica, Slowenien

Ziel:

Im Rahmen dieses Projektes wird der jeweils bestehende regionale, z. B. der organisatorische, Bedarf der Bildungsorganisationen ermittelt (WP1) und unter Einbeziehung bestehender Best Practices und Lessons Learned aus anderen Branchen ein institutionell und kulturell passendes Konzept der nachhaltigen Sicherung und Verbreitung des Organisationswissens entwickelt. Parallel wird ein begleitendes Organisationsentwicklungs- und Change-Management Konzept entwickelt und mit den Partnern abgestimmt (WP2). Im Rahmen erster Feldversuche werden die Konzepte pilotiert und deren Effekte; soweit im Zeitrahmen des Projektes möglich evaluiert (WP3). Die Erkenntnisse werden in der Folge zusammengefasst und sowohl den Bildungsministerien wie den affiliierten Ausbildungs- und Industriepartner in Form von Leitfäden und Methodenkoffern zur Verfügung gestellt. Parallel werden die Konzepte flächendeckend in den Bildungssysteme der Partnerländer verbreitet.

Beschreibung:

Zur Vorbereitung auf die bereits heute europaweit immanente Herausforderung des demografischen Wandels müssen kulturell wie systemisch abgestimmte innovative Konzepte entwickelt werden, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der beruflichen Bildungssysteme der Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu sichern.
Da das Wissen, die Kreativität und Leistungsfähigkeit der Humanressourcen/des Humankapitals eine der wichtigsten europäischen Ressourcen darstellt, kommt der Sicherung bzw. dem Ausbau dieser Ressource eine besondere Bedeutung zu. Neben Konzepten des lebenslangen Lernens, der Erweiterung der Einsatzflexibilität und nachhaltiger Gesundheitsförderung spielt ein systematisches und organisationsspezifisches Wissensmanagement eine besondere Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderung.

Auch für Bildungseinrichtungen gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Um die Wettbewerbs sichernden Vorteile eines Bildungssystems langfristig zu verankern und weiter auszubauen, müssen die Kenntnisse und, speziell in den beruflichen Schulen, das Erfahrungs- und Prozesswissen der Mitarbeiter systematisch gesichert und als Organisationswissen verfügbar gemacht werden.

Aktuell ist beinahe jeder 2. Lehrer über 50 Jahre wobei der Altersdurchschnitt bereits ebenfalls bei +/- 50 Jahren liegt. Der damit in naher Zukunft zu erwartende Abfluss von Wissen ist immens.

Ansprechpartnerin:

Christiane Spies

Die Konsortialpartner bei einem Arbeitstreffen an der Landesakademie

Präsentation zur Beruflichen Bildung in Bulgarien

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