3. Landesgeschichtliche Einordnung
Die Kelten3. Landesgeschichtliche Einordnung |
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Die Kelten im Südwesten DeutschlandsDie Herkunft der Kelten ist bis zum heutigen Tag nicht restlos geklärt. Sicher ist, dass sie zum großen Kreis der indoeuropäischen Völkerschaften gehörten, wie auch die Germanen, die Griechen, die Slawen und andere. Ob diese Völker eine gemeinsame Urheimat hatten, bleibt indessen ein Rätsel. Archäologische Befunde bestätigen aber seit langem, dass Süddeutschland, Österreich, die Schweiz und Ostfrankreich die ältesten Sitze der Kelten waren. Bezieht man die vorhistorische Ausbreitung und historische Wanderungen mit ein, so wird eine nahezu gesamteuropäische Dimension der keltischen Besiedlung deutlich.
Bild aus: Oberschulamt Tübingen (Hrsg.), Kelten und Römer an der Oberen Donau. Pädagogische Handreichung für den Besuch der Keltenmuseen Heuneburg und des Römermuseums Mengen-Ennetach, Tübingen 2004, S. 17.
Griechischen und römischen Schriftstellern verdanken wir die ältesten Zeugnisse über die Kelten. Zahlreiche Ausgrabungen und sprachwissenschaftliche Forschungen sind Quellen, die Auskunft über die Kelten geben, denn die Kelten selbst haben nur ganz wenige schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. b) Archäologische Funde und zeitliche Dimension c) Fundorte in Baden-Württemberg |
| Ralph Lange (Arbeitskreis Tübingen) |
| - Arbeitskreis Landesgeschichte/ Landeskunde RP Tübingen - |
