Sprachwandel

Von "Impfneid" bis "Zweitimpfling": Die Pandemie hat den deutschen Wortschatz auch dieses Jahr um etliche Neuschöpfungen erweitert. Sprachforscher fanden mehr als 2000 neue Begriffe, die im Zeichen von Corona stehen (siehe hierzu: " Fremdes Angebot: Neologismen in der Coronapandemie", IDS (öffnet in neuem Tab)).

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Nicht nur durch die Aufnahme neuer Wörter verändert sich unsere Sprache dauernd. Der Wandel umfasst die Lautung, die syntaktische Verwendung, die Schreibung und vor allem auch die Bedeutung. Die Veränderungen werden dabei in der Regel von den Sprechern nicht beabsichtigt bzw. nicht einmal bemerkt. Grundsätzlich versucht sich der Sprecher lediglich effizienter, d.h. kürzer, einfacher und verständlicher auszudrücken. Stetige "Sprachverstöße" bewirken dann eine langsame Gewöhnung an die neuen Wörter und Strukturen, diese finden nach und nach Eingang in die Umgangssprache und schließlich werden sie in das Regelsystem übernommen.

Sprachwandel durch Corona

Eine Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 9-13
Wie hat sich die Sprache durch die Pandemie verändert?
Unterrichtsmaterial finden Sie hier.

Sprachwandel und Entwicklungstendenzen als Themen im Deutschunterricht

Fachliche Grundlagen - Unterrichtsanregungen -  Fremdes Angebot: Unterrichtsmaterialien (öffnet in neuem Tab)
Heinz Siehr, Elisabeth Berner (Hrsg.); Universitätsverlag Potsdam, 2009.

Daraus z.B.

Aufgabenstellungen für die Kursstufe (Abituraufgabenpool des IQB)