Klausurvorschlag
Mögliche Klausuraufgabe
Klausur 1: Globales Problemfeld Verstädterung
Metro Manila ist eine Stadt aus Städten. Rund elf Millionen Menschen leben hier , damit belegt Metro Manila Rang 19 der bevölkerungsreichsten urbanen Agglomerationen weltweit. Manila ist Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum der Philippinen. Inseln von Luxus und Wohlstand neben ausufernden Slumvierteln prägen das Stadtbild. Bekannt ist die Megastadt auch für ihre Müllsammler. Mit dem raschen Städtewachstum sind große Herausforderungen auf dem Weg zu einer lebenswerten und überlebensfähigen urbanen Entwicklung verbunden.
Aufgaben
- Charakterisieren Sie mithilfe von M1 und M2 die dargestellten demographischen Entwicklungen der Philippinen und Deutschlands ( Anforderungsbereich 1, Bewertung 10-15%).
- Erstellen Sie ausgehend von M3 ein Wirkungsgefüge, das Ausmaß, Ursachen und Folgen des Verstädterungsprozesses in Manila verdeutlicht. ( Anforderungsbereich 2, Bewertung 30-35%)
Manila sieht die „new towns“ als Lösung des Verstädterungsprozesses.
Überprüfen Sie, ob diese Annahme gerechtfertigt ist.
oder
Greifen Sie sich aus den nachfolgenden zwei Möglichkeiten (a oder b) einen „Schnappschuss“ aus dem Wirkungsgefüge heraus. Erörtern Sie mit Hilfe von M4 - M9 die damit verbundenen Auswirkungen für Manila aus der unterschiedlichen Sicht zweier dort lebender Bewohner unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Perpektive der Stadtentwicklung.
a. soziale Segregation b. Infrastruktur am Limit
( Anforderungsbereich 2, Bewertung 45 - 50%)
Materialien:
Material u.a.
- Lebensraum Metro Manila Ein komplettes Stadtviertel ist um die große Mülldeponie entstanden
http://www.vernetzte-er.de/dev/index.php?option=com_content&view=article&id=53&Itemid=32 - Unter den Brücken von Manila
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/bat-people-unter-den-bruecken-von-manila/1298844.html - Verkehrsinfarkt Manila: Fremdes Angebot: http://www.dandc.eu/articles/220429/index.de.shtml (öffnet in neuem Tab)
- Städte der Zukunft - lebendig, lebenswert, leistungsfähig. Jahresbericht über die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern 2010