Gliederung
| I. | Das Stoffteilchenmodell Das Stoffteilchenmodell ist ein Modell kleiner Teilchen, aber kein Atommodell. Es liefert Erklärungen für die makroskopisch beobachtbaren Phänomene der Aggregatzustände, deren Übergänge und Eigenschaften (Formhaltigkeit, Beweglichkeit, Komprimierbarkeit, Diffusion, Lösungsvorgänge). |
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| II. | Das Daltonsche Atommodell Das Daltonsche Atommodell erweitert das Stoffteilchenmodell um die Kenntnis von Atomen und erlaubt ein Verständnis für die Teilchenstruktur der verschiedenen Stoffe und ihre Einteilung in Elemente, Verbindungen und Gemische. Es ermöglicht damit die Anwendung von Ordnungskriterien für die Welt der Stoffe. Es liefert auch die Grundlage für formelmäßige Beschreibung von Stoffen und ihren Reaktionen. Es kann als Modell auch die mengenmäßigen Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten) bei chemischen Reaktionen erklären. (Massenerhaltung, konstante Proportionen). |
| III. | Das Kern-Hülle-Modell (nach Rutherford) Das Kern-Hüller-Modell liefert eine wesentliche Erweiterung des Daltonschen Atommodells, indem es eine innere Struktur der Atome und deren Aufbau aus subatomaren Elementarteilchen beschreibt. Durch die Einführung geladener Teilchen schafft es die Grundlage für das Verständnis elektrischer Vorgänge, der Existenz von Ionen, dem Aufbau salzartiger Strukturen, dem Vorkommen von Isotopen und instabilen Atomkernen (Radioaktivität). Es erfodert durch den Zusammenhalt gleichnamig geladerener Protonen im Kern das Postulat einer weiteren, makroskopisch nicht beobachtbaren Kraft, der Kernkraft (Starke Wechselwirkung). |