Lösungshinweise
Aufgabe 1: Fragen zum Textverständnis:
[Anm.: Die Zeilennummern beziehen sich auf die pdf-Version.]
| Klassische Kirchen müssen sich ändern | |
|---|---|
| Es gibt mehr Christen als Muslime | |
| Christlicher Glaube hat sich verändert | |
| Christen müssen einen ekstatischen Zugang zu Gott besitzen |
Aufgabe 2:
Untersuche, welcher der aufgeführten Begriffe nicht passt, indem du durchstreichst und begründest.
- AF II, halboffen
Kompetenzen: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit, Deutungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit
Die Aufgabenstellung verlangt, Zusammenhänge erlernter Sachverhalte systematisch zu erkennen, und eine Begründung auf der Basis von Gelerntem zu formulieren.
- Evangelische Kirche - Altar -Weihwasser - Kanzel
Begründung: in der evangelischen Kirche gibt es kein Weihwasser - Taufe - Beichte -Hostie - Firmung
Begründung: Hostie ist kein Sakrament
Aufgabe 3:
Hoppla - da ist wohl einiges durcheinandergeraten ...
- Benenne die Fehler in den Aussagen, indem du sie unterstreichst.
AF I, geschlossen
Kompetenz: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit
Die Aufgabenstellung umfasst das unkommentierte Angeben ausgewählter Aspekte. Sie fordert die Aussagen genau zu lesen und (auf der Grundlage von erworbenem Fachwissen) Fehler zu benennen. - Weise die Fehler nach, indem du die Aussagen korrigierst.
AF II, halboffen
Kompetenzen: Deutungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Gestaltungsfähigkeit
Die Aufgabenstellung umfasst das Anwenden von Wissen. Sie fordert bekanntes Fachwissen auf die fehlerhaften Aussagen zu beziehen und diese zu korrigieren.
- Der Fisch war bei den ersten Christen ein Geheimzeichen, dessen Bedeutung nur Eingeweihte kannten: Die einzelnen Buchstaben des griechischen Wortes für „FISCH“ stehen für: Jesus Christus Retter der Welt.
- Nur beim Betreten der Kirche bekreuzigen sich Katholiken mit Weihwasser.
Beim Betreten der Kirche bekreuzigen sich Katholiken mit Weihwasser. - In evangelischen Kirchen findet man zahlreiche Heiligenfiguren, weil evangelische Christen glauben, dass Heilige Fürsprecher bei Gott sein können.
In ev. Kirchen findet man keine Heiligenfiguren, weil ev. Christen glauben, dass sie „direkten“ Kontakt zu Gott haben. - Im Mittelpunkt eines evangelischen Gottesdienstes steht die Eucharistiefeier.
Im Mittelpunkt eines evangelischen Gottesdienstes steht die Verkündigung des
Wort Gottes. - Das Wort „Konfession“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Kirche“.
Das Wort „Konfession“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Bekenntnis“. - „Ökumene“ kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich „ alle Konfessionen “.
„Ökumene“ kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich „der ganze Erdkreis“.
Aufgabe 4:

- AF II, geschlossen
Kompetenzen: Deutungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit
Die Aufgabenstellung verlangt, einen bekannten Sachverhalt zu erkennen, Begriffe zu verstehen und aufgrund von angeeignetem Vorwissen der jeweiligen Kategorie durch Markieren zuzuordnen.
Aufgabe 5:
Du wirst aufgefordert, für den Gemeindebrief folgende Fachbegriffe „Taufe“, „ewiges Licht“ und „Brot für die Welt“ in Kurzform zu erläutern.
- AF II, halboffen
Kompetenzen: Darstellungsfähigkeit, Deutungsfähigkeit, Gestaltungsfähigkeit
Die Aufgabenstellung umfasst das Benennen und Darstellen von Fachbegriffen. Sie fordert die drei Fachbegriffe anhand deren Merkmale mit eigenen Worten darzulegen.
Taufe : Die Taufe erinnert an die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Der Täufling wird unter den Schutz Gottes gestellt und in den Kreis der Gemeinde aufgenommen.
Ewiges Licht : Das ewige Licht erinnert zum einen daran, dass Jesus (nach Joh 8,12) das „Licht der Welt“ ist und zum anderen an die ständige Gegenwart des Herrn in der Eucharistie.
Brot für die Welt : Hierbei handelt es sich um ein Hilfswerk der evangelischen Landeskirchen in Deutschland, um Armen eine Zukunft möglich zu machen.
Aufgabe 6:
„Meine katholische Mitschülerin hat sich nach evangelisch umtaufen lassen“, erzählt dein Cousin, als du ihn besuchst. Setze dich mit dieser Behauptung auseinander, indem du eine Erklärung an deinen Cousin formulierst, warum die Mitschülerin sicherlich kein zweites Mal getauft wurde.
- AF III, offen
Kompetenzen: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Dialogfähigkeit
Die Lösung verlangt sich kritisch mit der Position auseinanderzusetzen und aufgrund des dargestellten Sachverhalts und unter Hinzuziehen eigenen Fachwissens ein begründetes eigenes Urteil zu formulieren.
Die Aufgabe ist erfüllt, wenn dargestellt ist, dass die Taufe nicht konfessionell gebunden ist, und nur einmal vollzogen wird.
Weitere mögliche Aspekte: Taufe als Sakrament, Bedeutung
Aufgabe 7:
Dich besucht gerade dein Austauschschüler aus Frankreich. Er ist Muslim. Du zeigst ihm deine Kirche und erläuterst vier typische Merkmale.
- AF II, offen
Kompetenzen: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Dialogfähigkeit
Die Aufgabenstellung umfasst das Erläutern eines Sachverhalts und Veranschaulichen ggf. mit zusätzlichen Informationen und Beispielen. Sie fordert die Anforderungssituation zu verstehen und das Verfassen einer fachkundlichen Erläuterung anhand vier typischer Merkmale einer christlichen Kirche.
Mögliche Merkmale: Altar, Kreuz, Ambo/Kanzel, Taufstein/-becken
Aufgabe 8:
Entwerfe einen Vorschlag für eine ökumenische Aktivität der evangelischen und katholischen Religionsgruppe.
- AF III, offen
Kompetenzen: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Gestaltungsfähigkeit
„Einen Vorschlag entwickeln“ ist angelehnt an den Operator „Perspektiven entwickeln“ und soll diesen für Klasse 5/6 verständlicher machen.
Die Aufgabenstellung erfordert Perspektiven und konkret durchführbare Handlungsmöglichkeiten für eine gemeinsame Aktivität beider Konfessionen zu entfalten.
Möglichkeiten: ökumenischer Gottesdienst, Begründung mit Grundaufgaben von Kirche
Aufgabe 9:
Wer könnte das sagen? Ordne jeden Satz der richtigen Person zu. Benutze jeden Satz nur einmal:
| Martin Luther | c, d |
|---|---|
| Bischof von Rottenburg-Stuttgart | a, b |
Unterrichtseinheit Evangelisch - Katholisch mit Lern- und Prüfungsaufgabe: Herunterladen [pdf] [243 KB]
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