Diagnose und Förderung


Diagnose

4.1 Zeitpunkte der Diagnose

4.2 Beispiele für die Lernprozessdiagnose

  • Diagnosemöglichkeiten
    • Egg Race
    • Portfolios
    • Forscherheft
    • Lerntagebücher

4.2.1 Egg Race

4.2.1 Beispiel für Egg Race

Mario, Olga, Fritz und Ilse wollen die Lebensbedingungen von Pflanzen untersuchen. Sie haben verschiedene Vermutungen darüber aufgestellt, was Pflanzen zum Leben brauchen. Als Versuchspflanze zum Experimentieren verwenden sie das „fleißige Lieschen“, eine Zimmerpflanze. Sie wollen sich die Arbeit aufteilen und planen verschiedene Experimente.

4.2.2 Forscherheft

  • selbstgesteuertes forschend-entdeckendes Lernen
  • unterschiedlichen Forscheraufträgen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig
  • persönliches Dokument
  • Überblick über die Gesamtheit der Aufgabenstellung
  • zentrale Fragestellung als übergreifende Forscherfrage zur Strukturierung des Lernprozesses
  • differenzierte Aufgabenstellungen und unterstützendes Maßnahmen
  • von der Lehrkraft ein bis zwei Mal nachzulesen


4.2.3 Portfolio


4.2.4 Lerntagebuch

Hinweise zum Lerntagebuch für die Lehrkraft


4.3 Ergebnisdiagnose


5. Förderung


5.2 Beispiele für individuelle Förderung

  • Individuelle Aufgaben für die einzelnen Lernenden
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Rückversicherung durch Eltern
  • Moodle-basiertes Lernprogramm
  • Fördermaterialen der Verlage
  • individuelle Beratung während individueller Lernzeiten
  • Rückmeldungen als knappes Feed-back
  • Sachbuch mit zusätzliche Informationen
  • Zusätzliche Aufträge wie Folienüberarbeitung, Skizzen zeichnen, Fotos, Songtexte u. a.

5.2.1 Abgestufte Lernhilfen

  • Den Lernern werden zu einer Aufgaben- oder Problemstellung Hilfen angeboten, abgestuft von schwach bis stark.
  • Das Thema bzw. das Problem muss hinreichend viele Abstufungen zulassen.
  • Die Schüler entscheiden selbst, ob und wann sie von den Hilfen Gebrauch machen.
  • Sie appellieren an Eigenverantwortung, Selbstwertgefühl und an den Ehrgeiz der Schüler.
  • Es empfiehlt sich die Hilfen in verschlossenen Briefumschlägen anzubieten.
  • Das Öffnen stellt eine gewisse Hemmschwelle dar und spornt an, es ohne Hilfe zu versuchen.


BP 2004 Biologie 6 Niveaukonkretisierung Vielfalt

Bestimmungsschlüssel:
1Tier mit 4 Beinpaaren→ 2
 Tier mit mehr als 4 Beinpaaren→ 4
2Taster zu Scheren umgebildetPseudoskorpion
 Taster nicht zu Scheren umgebildet→ 3
3Vorder- und Hinterleib getrenntWebspinne
 Vorder- und Hinterleib nicht getrenntWeberknecht
4Tier mit 7 Beinpaaren→ 5
 Tier mit mehr als 9 Beinpaaren→ 6
5Körper oval, Hinterleib dünner werdendMauerassel
 Körper länglich, Hinterleib mindestens genauso breit wie Rest des KörpersWasserassel
6Tier mit über 20 BeinpaarenErdläufer
 Tier mit weniger als 20 BeinpaarenSteinkriecher


Beispiel: Bestimmungsschlüssel

Frage 1Karte 1
Was bedeuten die Angaben mit den Ziffern?Die Ziffern geben dir den Weg zur Bestimmung des Lebewesens an. Ist die Angabe mit der Ziffer 4 am Ende der Zeile richtig, so folgst du gleich zu den Informationen im Block 4.
Frage 2Karte 2
Wie wende ich den Bestimmungsschlüssel an?Bei einem Bestimmungsschlüssel hast du immer zwei Angaben, z. B. 1 oder -. Wähle die eine Aussage aus, die dir als die richtige erscheint. Die dahinter stehende Ziffer gibt dir die Infor­mation an, mit der du deine Bestimmungen weiter durchführst also z. B. 2 oder 4.
Frage 3Karte 3
Wie erkenne ich Beinpaare?Betrachte die gegliederten Körperanhänge. Das Tier bewegt sich damit am Boden oder im Wasser vorwärts.
Frage 4Karte 4
Was sind Mundwerkzeuge?Betrachte die gegliederten Körperanhänge. Das Tier bewegt sich nicht damit, oder nutzt diese zum Fühlen, Abtasten, sondern zum Fressen?
Frage 5Karte 5
Welches sind die typischen Kennzeichen der Insekten?Schaue dir in deinem Heft die Kennzeichen der Insekten an.


6. „Take – Home - Message“

Kompetenzorientierter Unterricht

  • wird vom Lernprozess ausgehend geplant
  • stellt die Inhalte in einen Kontext
  • entwickelt Kompetenzen im handelnden Umgang mit Inhalten und Wissen
  • stellt die Bewältigung authentischer Anforderungssituationen ins Zentrum
  • bietet Diagnose und Förderung
  • produziert auswertbare Lernprodukte
  • fördert die Reflexion und Metakognition.


Förderung

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