Lehrerinformation - Gestufte Hilfen
Übung mit Simulationsexperiment
Hinweis: Mögliche Antworten (kursiv) sind hier nur in Stichpunkten genannt.
- Wiederholen Sie Ihr Wissen zum Thema „Spannungsreihe der Metalle“.
- Beschreiben Sie ein Experiment zur Ermittlung der Spannungsreihe der Metalle.
- Messung der Potenziale von Metallhalbzellen (c Lösung = 1 mol ∙ L -1 ), z.B. unedle
- Metalle gegen einen Standardwasserstoffhalbzelle
- Messung der Potenzialdifferenz verschiedener Metallhalbzellen gegeneinander
(c Lösung = 1 mol ∙ L -1 ) und Vergleich der Versuchsergebnisse
- Beschreiben Sie ein Experiment zur Ermittlung der Spannungsreihe der Metalle.
- Erläutern Sie diese Versuchsergebnisse ausführlich.
- In der Standardwasserstoffhalbzelle Reduktion 2 H + + 2 e - → H 2
→ unedles Metall in anderer Halbzelle Oxidation Me → Me x- + x e - - Das unedlere Metall gibt Elektronen ab.
- In der Standardwasserstoffhalbzelle Reduktion 2 H + + 2 e - → H 2
- Verallgemeinern Sie die Versuchsergebnisse.
- Die Spannungsreihe (auch „Redoxreihe“) der Metalle ist eine Auflistung von Redoxpaaren – geordnet nach ihrem Standardelektrodenpotenzial. Man kann daraus das Redoxverhalten eines Stoffes bzw. die Richtung von Redoxreaktionen ableiten.
- Die Spannungsreihe (auch „Redoxreihe“) der Metalle ist eine Auflistung von Redoxpaaren – geordnet nach ihrem Standardelektrodenpotenzial. Man kann daraus das Redoxverhalten eines Stoffes bzw. die Richtung von Redoxreaktionen ableiten.
- Bilden Sie eine Hypothese als Antwort auf die Frage „Kann bei einem Menschen der oben geschilderte Effekt beim Schokoladeessen auftreten?“
- Überlegen Sie, wie viele und welche Metalle nötig sind, damit der Effekt auftritt.
- mindestens 2 → der Effekt kann nur auftreten, wenn man mindestens 1 Plombe oder Krone aus einem anderen Metall (oder einer Legierung) als Aluminium besitzt
- Nennen Sie weitere Voraussetzungen, die gegeben sein müssen.
- - Elektrolyt muss vorhanden sein → in Form von Speichel vorhanden
- - Stromkreis muss geschlossen sein → draufbeißen
- Stellen Sie nun eine Hypothese auf.
- Vermutlich kann der Effekt auftreten, wenn man mindestens 1 Metall (oder eine Metalllegierung) im Mund hat und dann auf Alufolie beißt, denn dann bildet sich ein galvanisches Element im Mund.
- Vermutlich kann der Effekt auftreten, wenn man mindestens 1 Metall (oder eine Metalllegierung) im Mund hat und dann auf Alufolie beißt, denn dann bildet sich ein galvanisches Element im Mund.
- Führen Sie zur Überprüfung Ihrer Hypothese ein Simulationsexperiment durch. Verwenden Sie dazu Alufolie und einen Metalllöffel, beides erhalten Sie lebensmittelsauber von Ihrem Lehrer. Protokollieren Sie Ihre Beobachtungen.
- Stichpunktartige Durchführung des Versuchs:
Rollen Sie die Alufolie zu einer Röhre.
Halten Sie Aluröhre + Löffel an die herausgestreckte Zunge. - Führen Sie den Versuch in 2 Varianten durch.
- Aluröhre + Löffel berühren sich in der Hand nicht
kein Effekt - Aluröhre + Löffel berühren sich in der Hand
leichtes prickeln auf der Zunge bzw. komischer „metallischer“ Geschmack
- Aluröhre + Löffel berühren sich in der Hand nicht
- Stichpunktartige Durchführung des Versuchs:
- Werten Sie die Ergebnisse der drei Aufgaben aus und stellen Sie Zusammenhänge her. Beurteilen Sie mögliche Gefährdungen.
- Nennen Sie Gemeinsamkeiten aller drei Beispiele. – Geben Sie auch Reaktionsgleichungen an. (Man kann davon ausgehen, dass Speichel leicht alkalisch ist.)
Das unedlere Metall wird oxidiert: Me → Me n+ + n e -
im leicht alkalischen Speichel wird Sauerstoff reduziert: O 2 + 2 H 2 O + 4 e - → 4 OH - - Überlegen Sie, wovon die Gefährdungen ausgehen können.
Metall-Ionen des unedleren Metalls - Bedenken Sie die Wirkung von Schwermetallsalzen
Schwermetallsalze können gesundheitsschädigend sein - Begründen Sie die Bedeutung dieser Überlegungen im Zusammenhang mit einem Zahnarztbesuch.
Plomben und/oder Kronen im Mund aus unterschiedlichen Metallen
- Nennen Sie Gemeinsamkeiten aller drei Beispiele. – Geben Sie auch Reaktionsgleichungen an. (Man kann davon ausgehen, dass Speichel leicht alkalisch ist.)
- Recherchieren Sie im Internet die Erklärung für das beobachtete Phänomen.
- Z.B. google.de zum Stichwort „Strom im Mund“
Quellen
Fremdes Angebot: http://www.chemieunterricht.de/dc2/fragen/kf-ka-194.htm (öffnet in neuem Tab)
Fremdes Angebot: http://www.kindernetz.de/-/id=74196/property=download/1k8c0bm/index.pdf (öffnet in neuem Tab)
W. Fischer, W. Zeilhofer Neue Aufgabenkultur Voltas Zunge in PdN-ChiS 7/54 Jg. 2005 S. 39f.
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