Aufgaben
Artikel Theodor Fontanes | Rede Wilhelm Liebknechts |
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Zentrales Thema ist die Kritik an einer Reichseinigung um jeden Preis, die auf Kosten der Freiheit erfolgt. Die zentrale Forderung lautet: Einheit und Freiheit nur zusammen zu verwirklichen. | Zentrales Thema ist die Kritik an der nur „mechanischen“ Reichseinigung „von oben“, die auf der Niederlage einer Republik aufbaut. |
Die Einigung muss das ganze Deutschland umfassen, nicht nur einige Teile. | |
Größtes Hemmnis einer Einigung in Freiheit ist zum einen Preußen, zum anderen das zaudernde Parlament, das sich Preußen unterwarf (Waffenstillstand von Malmö). | Die Machtstellung der Fürsten verhindert die organische Einigung durch das Volk; vor allem Preußen hemmt eine solche Einigung. |
Die politischen Mittel Preußens sind vor allem Drohen, Mit-Krieg-Beziehen und Ignorieren des Volkswillens. Beispiel: Niederschlagung des Septemberaufstands und des Struvezugs gegen den Willen der badischen Bevölkerung. | Die Dynastie, die nach der deutschen Krone greift, ist jene, welche die erste deutsche Verfassung gewaltsam unterdrückte. |
Zwischen Volkssouveränität und Fürstensouveränität gibt es keine Harmonie. | |
Die Politik der Paulskirche führt nur zu einer „Einheit der Kabinette“, d.h. einer Einheit der Regierungen der deutschen Fürsten. | Die „mechanische Einigung“ von oben führt zum „krassesten Absolutismus“, zu einer „Versicherungsanstalt der Fürsten gegen die Demokratie“. |
Diese Einheit ist eine Einheit der Polizei, keine des Volkes. | Der symbolische Ort dieser Kaiserkörung ist der „Gendarmenmarkt“, da das Kaisertum nur durch Polizisten aufrecht zu erhalten ist. |
Vergleichsaspekte | Vergleichsaspekte | Vergleichskriterien |
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Artikel Theodor Fontanes | Rede Wilhelm Liebknechts | |
Zentrales Thema ist die Kritik an einer Reichseinigung um jeden Preis, die auf Kosten der Freiheit erfolgt. | Zentrales Thema ist die Kritik an der nur „mechanischen“ Reichseinigung „von oben“, die auf der Niederlage einer Republik aufbaut. | |
Die Einigung muss das ganze Deutschland umfassen, nicht nur einige Teile. | ||
Größtes Hemmnis einer Einigung in Freiheit ist zum einen Preußen, zum anderen das zaudernde Parlament, das sich Preußen unterwarf (Waffenstillstand von Malmö). | Die Machtstellung der Fürsten verhindert die organische Einigung durch das Volk; vor allem Preußen hemmt eine solche Einigung. | |
Die politischen Mittel Preußens sind vor allem Drohen, Mit-Krieg-Beziehen und Ignorieren des Volkswillens. Beispiel: Niederschlagung des Septemberaufstands und des Struvezugs gegen den Willen der badischen Bevölkerung. | Die Dynastie, die nach der deutschen Krone greift, ist jene, welche die erste deutsche Verfassung gewaltsam unterdrückte. | |
Zwischen Volkssouveränität und Fürstensouveränität gibt es keine Harmonie. | ||
Die Politik der Paulskirche führt nur zu einer „Einheit der Kabinette“, d.h. einer Einheit der Regierungen der deutschen Fürsten. | Die „mechanische Einigung“ von oben führt zum „krassesten Absolutismus“, zu einer „Versicherungsanstalt der Fürsten gegen die Demokratie“. | |
Diese Einheit ist eine Einheit der Polizei, keine des Volkes. | Der symbolische Ort dieser Kaiserkörung ist der „Gendarmenmarkt“, da das Kaisertum nur durch Polizisten aufrecht zu erhalten ist. |