Aeneis, Buch 4
Inhaltsübersicht zum 4. Buch der Aeneis
| Vers | Inhalt, Handlungsverlauf | Themen, narrative Techniken |
|---|---|---|
| 1-8 | Erzählerbericht: Dido ist von Liebe zu Aeneas schwer getroffen. | Dido [Glossar] |
| 9-30 | Dido bekennt ihrer Schwester ihre Liebe zu Aeneas, benennt aber auch ihre Zweifel: Sie habe ja geschworen, nach dem Tod ihres Mannes Sychaeus nicht mehr zu heiraten. | Dido [Glossar] |
| Vers | Inhalt, Handlungsverlauf | Themen, narrative Techniken |
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| 31-53 | Anna rät ihrer Schwester, ihren Gefühlen nachzugeben. So erhielte Karthago durch eine neue Ehe wieder Macht gegenüber den bedrohlichen Feinden. | |
| 54-73 | Beschreibung von Didos brennender Liebe; der Erzähler vergleicht Dido mit einer tödlich getroffenen Hirschkuh. | |
| 74-89 | In ihrer Verliebtheit lässt Dido die Arbeiten am Aufbau Karthagos ruhen. | |
| 90-104 | Iuno macht sich Sorgen und wendet sich an Venus; in einer Rede schlägt sie ihr ein Bündnis vor. ( Fremdes Angebot: Text bei Perseus (öffnet in neuem Tab)) | Götter: Iuno und Venus [Glossar] |
| 105-128 | Venus stimmt dem Vorschlag zu: Verbindung zwischen Aeneas und Dido (Rede); Iuno meint, sie habe Iuno überlistet. | |
| 129-159 | Dido und Aeneas bereiten sich auf eine große Jagd vor; | |
| 160-172 | Während der Jagd beginnt ein Unwetter. Dido und Aeneas suchen Zuflucht in einer Grotte; es kommt zur Liebesbegegnung. Dido meint, jetzt sei eine Ehe geschlossen. ( Fremdes Angebot: Text bei Perseus (öffnet in neuem Tab)) | Dido und Aeneas |
| 173-195 | Fama, die Göttin des Gerüchts: ihre Macht und ihre Wirkung, als sie in Karthago die Kunde von der Liebschaft zwischen Aeneas und Dido verbreitet. | Fama (das Gerücht) |
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| 195-218 | Vers 195 ff.: Die Fama unterrichtet Iarbas von Didos Liebschaft. Dieser, der vorher von Dido zurückgewiesen worden war, bittet Iuppiter um Hilfe gegen Aeneas. | Götter: Iuppiter [Glossar] |
| 219-258 | Iuppiter, erzürnt, dass Aeneas seine Bestimmung vergessen hat, beauftrag Merkur, Aeneas zu ermahnen. Merkur macht sich auf den Weg. | |
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| 259-295 | Merkur trifft Aeneas und tadelt ihn: er sei uxorius (weibisch); er vernachlässige seine Aufgabe und solle doch an Ascanius' Ansprüche auf Herrschaft denken. Aeneas ist betroffen und befiehlt seinen Leuten, die Abreise vorzubereiten. | Götter: [Glossar] Merkur und Aeneas |
| 296-304 | Dido ahnt die Fluchtpläne und wird auch von Fama (dem Gerücht) in Kenntnis gesetzt. Sie stellt Aeneas zur Rede. | Dido [Glossar] und Aeneas |
| 305-330 | Zornrede der Dido vor Aeneas. | |
| 331-361 | Verteidigungsrede des Aeneas: Auch er habe ein Recht (fas) auf eine Heimat; er sei von den Göttern gezwungen worden, sie zu verlassen. Hier findet sich der berühmte Halbvers: Italiam non sponte sequor (Ich fahre nicht freiwillig nach Italien). | |
| 362-392 | Entgegnung der Dido; zweite Zornrede. Sie wendet sich ab. | |
| 393-407 | Aeneas lässt alles zur Abreise vorbereiten. Die emsigen Troianer werden mit Ameisen verglichen. (Gleichnis) | Aeneas und die Troianer |
| 408-415 | Klagende Apostrophe (Anrede) des Erzählers an Dido. | Erzähler |
| 416-449 | Dido klagt vor ihrer Schwester; diese versucht Aeneas zu erweichen, aber dieser bleibt so ungerührt wie eine Eiche im Sturm (Gleichnis) | Dido und Aeneas; Anna |
| 450-521 | Dido wünscht den Tod; ihre Traumgesichte und Visionen. Sie plant ihren Selbstmord, verhehlt dies aber ihrer Schwester und bereitet zum Schein nur die Opferung von Aeneas' Waffen auf einem großen Scheiterhaufen vor. | Dido [Glossar] |
| 522-552 | Nächtlicher Monolog der schlaflosen Dido | |
| 523-570 | Der Traum des Aeneas: Merkur mahnt ihn zu schleunigem Aufbruch. | Aeneas |
| 571-584 | Aufbruch der Troianer | Aeneas und die Troianer |
| 585-629 | Rede der Dido vor ihrem Selbstmord: Ewige Feindschaft soll zwischen Karthago und den Nachkommen des Aeneas bestehen. | Dido [Glossar] |
| 630-665 | Dido schickt zwar zuerst noch nach ihrer Schwester, besteigt dann aber sogleich den vorbereiteten Scheiterhaufen (vgl. Vers 450-521; Fremdes Angebot: Text bei Perseus (öffnet in neuem Tab)). Sie zieht eine Lebensbilanz und stürzt sich in ein Schwert, das Aeneas ihr geschenkt hatte. | |
| 665-705 | Anna eilt zu ihrer sterbenden Schwester; Iuno erlöst die qualvoll Sterbende, indem sie ihr Iris schickt. | Iuno [ Glossar] und Dido [ Glossar] |


