Sprachmittlung

Mediation: sender and receiver - Aufgabenbeispiele mit Lösungsvorschlägen - Sprachmittlung - Landesbildungsserver Baden-Württemberg Englisch

In Klassen 8 bis 10 sind noch vertraute Inhalte vorgesehen, in 10 darüber hinaus die Übertragung anspruchsvollerer Texte und verschiedener Textsorten ins Deutsche. In der Kursstufe schließlich wird eine Inhalt und Form angemessene Übertragung in die Zielsprache gefordert. Voraussetzung sind: grundlegender Kenntnis der Zielsprache, die Absichten von Autorinnen und Autoren sowie Texten zu erkennen und Stellung dazu nehmen zu können.


Adressatenbezug
Sprachmittlung gelingt, wenn die Inhalte des Originals als  "Summary" zusammengefasst werden. Darüber hinaus berücksichtigt sie auch die  Wertvorstellungen der Adressaten.
In der Kursstufe sind idealerweise "alle zentralen Aspekte vollständig, durchgängig klar strukturiert und entsprechend der Aufgabenstellung eindeutig adressatenbezogen" wiederzugeben.
Über das Gelingen entscheiden nicht nur Verständlichkeit, sondern auch Höflichkeitsnormen wie  "political correctness", weil sonst Unkenntnis als Respektlosigkeit missverstanden wird. So ist z. B. grundsätzlich zwischen schriftlich und mündlich bzw. formellem und informellem   Fremdes Angebot: "Register" (öffnet in neuem Tab) zu unterscheiden.

Softening
Gelegentlich kann es im Rahmen einer Sprachmittlungsaufgabe nötig werden, bestimmte Formulierungen im Ausgangstext sprachlich zu entschärfen (sog. softening), da eine direkte Übersetzung von den Adressaten als unhöflich oder sogar beleidigend empfunden werden könnte. Die  hier eingestellten Materialien geben Anleitung zur Bewältigung solcher sprachlichen Klippen und bieten Übungsmöglichkeiten.

Aufgabenstellung
Ein Arbeitsauftrag gibt vor,

  • in welcher Situation übermittelt wird,
  • an wen sich der geforderte Text richtet,
  • welches Vorwissen bzw. Selbstverständnis bei Empfängern vorauszusetzen ist,
  • ggf. welche Textsorte zu wählen ist.


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